Wird der Fußball jetzt liberaler?

Eigentlich sind Fußballstadien heterosexuelle Spielwiesen für heterosexuelle Männer, die mit Frauen schlafen und in Fußballstadion gehen. Schon klar.

Jetzt, zum ersten Länderspiel im neuen Jahr, setzt sich der DFB für das dritte Geschlecht ein. Der Verband möchte sich für genderneutrale Zuschauer stark machen und kommt gleich zum Spiel gegen Serbien am Mittwoch mit zwei Neuerungen:

  1. Es wird neben Männer- und Frauen-Toiletten auch genderneutrale Toiletten geben, über die Annegret Kramp-Karrenbauer sich zuletzt noch lustig machte.
  2. Bei der Sicherheitskontrolle am Eingang kann man sich aussuchen, ob man von einem Mann oder einer Frau kontrolliert wird.

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Die Toiletten dürfen von allen Gästen benutzt werden. Das Personal im Stadion wurde extra geschult und soll bei Rückfragen oder Problemen zur Verfügung stehen. Natürlich stets respektvoll und freundlich. „Wir werden den Prozess konstruktiv begleiten und gemeinsam mit allen Stakeholdern die Ergebnisse auswerten“, sagte QFF-Pressesprecher Sven Kistner.

Zuvor hat es am 14. Januar einen Workshop gegeben. Thema: Queere Fans. Der DFB, DFL und die sogenannte Queer Football Fanclubs (QFF) haben an diesem Tag mehrere Optionen besprochen, damit sich alle Besucher in den Stadien wohlfühlen.

Sieht also so aus, als würde auch der Fußball im Jahr 2019 ankommen. In 100 Jahren können sich dann vielleicht auch die Spieler outen!

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Quelle: NOIZZ-Redaktion