War ja mal wieder klar: Ein amerikanischer Priester sucht sich einen Sündenbock für das Coronavirus, das bereits Tausende Menschen weltweit infiziert hat. Und wer muss mal wieder herhalten? Die LGBTQ*-Community.

Steven Andrew, Priester der Online-Kirche USA Christian Church, hat in einer Pressemitteilung nun davor gewarnt, dass das Coronavirus eine Strafe Gottes ist. Im Besonderen macht er auf die "Sünden" der queeren Community aufmerksam, die seiner Meinung nach maßgeblich an dem Ausbruch des Virus beteiligt sein sollen. Deswegen ernennt er März zum "Reue-Monat der LGBT-Sünde".

Das hat Corona angeblich mit der LGBTQ*-Community zu tun

"Gottes Liebe zeigt, dass es dringend notwendig ist, umzukehren, weil die Bibel lehrt, dass Homosexuelle ihre Seele verlieren und Gott LGBT-Gesellschaften zerstört. Gott zu gehorchen schützt die USA vor Krankheiten wie dem Coronavirus", schreibt der queerphobe Pfarrer. Gott könne das Land beschützen, solange alle ihre Sünden wie Homosexualität, das Anbeten falscher Götter (meint er Drake und den 6 God!?) oder Abtreibung bereut.

It's called Homophobie, look it up!

Natürlich ist das Ganze einfach nur lupenreine Homo-, Trans- und Xenophobie, gemischt mit einer Prise Unterdrückung von Frauen und dem Recht auf ihren eigenen Körper. Und Momentchen Mal, gibt es nicht auch dieses Gebot – Du sollst nicht lügen? Na, Steven, wenn dich da nicht der Zorn Gottes bald selbst ereilt ...

>> Homophobe, schwule Priester: Katholischer Theologe fordert Enttabuisierung von Homosexualität

>> Billy Porter erklärt: Darum wird die Gute Fee im "Cinderella"-Remake genderneutral

Quelle: Noizz.de