♪♪ Schmeißt die Barbies aus dem Fenster, wir bauchen Platz zum Gendern! ♪♪

Halleluja! Die Vorherrschaft der supersexy Barbies und machohaften Kens ist vorbei. Eingeläutet hat das ausgerechnet Mattel, der Hersteller der Barbie-Puppen. "What?!", denkt ihr jetzt, "die zerstören ihre eigene Lebensgrundlage?". Die Antwort ist: Nein, sie haben sich einfach etwas viel Besseres als Barbies ausgedacht. Etwas, das jeden aus den Socken hauen wird, der Kindergeschenke jenseits von Spielzeugauto und -ballerina sucht: die genderfluide Puppen-Kollektion "Free Of Labels".

Die neue Mattel-Kollektion "Free Of Labels" Foto: Mattel

Die Gesichtszüge der Puppen sind das Einzige an ihnen, was noch an Barbies erinnert: Denn durch Features wie genderneutrale Outfits und Perücken werden Geschlechterklischees aufgebrochen – sie können von einem Mädchen zum Jungen oder einfach nichts von beidem verändert werden.

Mattel hofft laut eigener Aussage, traditionelle Tabus brechen zu können. "Spielzeuge sind ein Spiegelbild unserer Kultur, und da die Welt immer mehr den positiven Einfluss von Inklusion feiert, war es für uns an der Zeit, eine Puppen-Linie zu kreieren, die frei von Etiketten ist", sagt Kim Culmone, Vize-Chefin der Puppendesign-Abteilung von Mattel.

Und hier sie die genderfluiden Puppen:

So verschiedene Looks kann eine einzige der Puppen haben. Foto: Mattel
Durch Perücken können Kinder das Äußere der Puppen verändern. Foto: Mattel
Das Aussehen der Puppen ist sehr divers. Foto: Mattel
Jedes Kind soll sich mit den Puppen identifizieren können. Foto: Mattel
Die Outfits können verschieden kombiniert werden. Foto: Mattel
Auch die Perücken sehen sehr unterschiedlich aus. Foto: Mattel
Die Puppen sollen Gender-Klischees aufbrechen. Foto: Mattel
Der komplette Kleiderschrank einer der neuen Puppen. Foto: Mattel

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Quelle: Noizz.de