Da sind Wutausbrüche vorprogrammiert.

Trump, Trump, Trump: Egal wo man hinschaut, beherrscht der neue US-Präsident das Gespräch. Neben den Nachrichten und Diskussionsrunden erobert der umstrittene Präsident jetzt auch die Theaterbühne.

Im Theater Dortmund feiert am Freitag das Stück „Trump“ seine deutschsprachige Uraufführung. „Trump“ ist aber kein klassisches Drama, in dem Donald Trump etwa mit Ehefrau Melania über den Sinn der Welt oder seine Haare sinniert, sondern ein Monolog über Trump.

Die ursprüngliche Idee zu dem Stück, das in den USA „The Trump Card“ heißt, kommt von Performer und Autor Mike Daisey. Der führte seine zweistündige Performance 2016 schon sehr erfolgreich in mehreren US-Theatern auf.

Wutentbrannt und schweißgebadet spricht Daisey darin über den Aufstieg Trumps und versucht zu erklären, wie es so weit kommen konnte, dass sich die Amerikaner nach einem Sexisten und Rassisten sehnen. Zum Teil wirkt „The Trump Card“ wie politisches Kabarett.

In Dortmund nehmen sich nun die beiden Schauspieler Bettina Lieder und Andreas Beck der Übersetzung von Daiseys Text an. Als eine Art Donald-und-Melania-Verschnitt bringen sie „Trump“ unter der Regie von Marcus Lobbes auf die Bühne.

Nach der Wahlparty ist vor der Präsidentschaft Foto: Birgit Hupfeld / Theater Dortmund

Weil Daiseys Stück aber kurz vor der Wahl Trumps zum US-Präsidenten am 9. November 2016 entstand, wurde der deutsche Text entsprechend angepasst.

Wer Lust also Lust auf eine emotionale Analyse des Phänomens Trump hat, sollte sich schnell um Karten für die nächsten Vorstellungen kümmern. Denn die Uraufführung am 3. März ist schon ausverkauft. Darauf ein Trumpsches „GREAT!“.

Quelle: Noizz.de