Angeblich bekommt Frank einen neuen Gegenspieler.

In der Realität haben die USA im November einen neuen Präsidenten gewählt, aber bei „House of Cards“ bleibt alles beim Alten: Frank Underwood und Gattin Claire sind immer noch im Amt. Sky präsentiert die fünfte Staffel ab 30. Mai parallel zur US-Ausstrahlung komplett – wahlweise auf Deutsch oder Englisch auf Sky On Demand, Sky Go und Sky Ticket.

Auf Sky Atlantic HD läuft die Serie dienstags um 20.15 Uhr in Doppelfolgen. Erst später werden die Folgen auch im deutschen Netflix abrufbar sein. Das liegt daran, dass „House of Cards“ zwar eine Netflix-Eigenproduktion ist, es den Anbieter Netflix beim Serienstart in Deutschland aber noch nicht gab. Um „House of Cards“ auch in Deutschland zu zeigen, verkaufte Netflix damals die Rechte an Sky.

Der Trailer zu Staffel fünf macht düster klar, was die Underwoods von Demokratie halten: gar nichts. O-Ton Frank Underwood: „Die Amerikaner wissen nicht, was gut für sie ist. Ich weiß genau, was sie brauchen. Wir sagen ihnen, was sie denken und fühlen sollen. Sie sind wie kleine Kinder. Wir müssen ihre klebrigen Händchen halten und ihre schmutzigen Mündchen abwischen. Ihnen beibringen, was richtig und was falsch ist. Zu ihrem Glück haben sie mich.“

Netflix hielt sich mit Informationen zu Staffel fünf bedeckt. Der Trailer zeigt nun immerhin die Figuren Doug Stamper, Will Conway, Tom Yates, Tom Hammerschmidt und Catherine Durant. Nichts zu sehen war dagegen von Oscar-Preisträger Mahershala Ali („Moonlight“), er spielt Remy Danton.

Um die Neuauflage ranken sich im Netz reichlich Gerüchte. So könnte Frank Underwood einen weiteren Anschlag womöglich nicht überleben. Sollte Claire dabei eine Rolle spielen, wäre dies das logische Ende einer entfremdeten Zweckehe, die von kühler Effizienz in nackten Hass changiert. Auch von einem neuen Gegenspieler wird geraunt, gespielt von Anthony Hopkins oder Sigourney Weaver. Bestätigt wird das nicht.

Quelle: Noizz.de