Eine erschreckende Studie.

Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau ist zu DEM Symbol für die Massenvernichtung der Juden unter dem Nazi-Regime geworden.

Im Geschichtsunterricht wird besonderer Wert darauf gelegt, dass die Schüler über die deutsche Vergangenheit Bescheid wissen. Umso erschreckender sind die Ergebnisse einer neuen Forsa-Umfrage: 502 Schüler ab 14 Jahren wurden gefragt ob sie wissen, was Auschwitz ist. Nur 59 Prozent konnten die richtige Antwort geben. Bei den 14 bis 16-Jährigen sind es sogar nur 47 Prozent.

Leichenverbrennung in Auschwitz Foto: Wikipedia

An vielen Schulen gibt es keinen Geschichtsunterricht mehr. Das ist sehr bedenklich. Die junge Generation trägt keine Verantwortung für Auschwitz. Aber sie trägt die Verantwortung dafür, dass sich so etwas in Deutschland nicht wiederholt.

Wie soll das gelingen, wenn mehr als die Hälfte der 14 bis 16 Jährigen damit nichts anfangen können?

Das Holocaust-Mahnmal in Berlin Foto: Wikimedia

Denn nicht nur beim Wissen über Deutschands NS-Vergangenheit gibt es riesige Lücken. Auch die Geschichte der DDR oder die Französische Revolution sind nicht mehr allen ein Begriff. Ohne ausreichend Geschichtskenntnisse können Errungenschaften wie Meinungsfreiheit und Demokratie nicht richtig gewürdigt werden. Auch die Art und Weise, wie sich Schüler ohne gute Geschichtskenntnisse politisch positionieren werden, ist fraglich.

Geschichte muss an den deutschen Schulen wieder einen höheren Stellenwert genießen. Es ist nicht an der Zeit, darüber zu schweigen.

Quelle: Noizz.de