Bisher wussten wir nicht, wie die Stimme der großen Künstlerin klingt.

Seit dem bildgewaltigen Bio-Pic "Frida" (2002) mit Salma Hayek und Antonio Banderas wissen auch Menschen, die sich allgemein nicht allzu sehr für weiblichen mexikanischen Surrealismus interessieren, wer die Ausnahmekünstlerin Frida Kahlo ist – oder zumindest, wie sie aussah: flamboyantes Outfit, ausdrucksstarker Blick und natürlich die berühmte Monobraue.

Wie sie sich selbst sah, wissen wir durch die zahlreichen Selbstporträts, die sie ausführte.

Jetzt könnten wir sogar erfahren, wie ihre Stimme klang. Denn – Fun Fact – das war bislang gar nicht bekannt! Ein Fund im Archiv des 1975 verstorbenen mexikanischen Radiomoderators Álvaro Gálvez y Fuentes könnte diesen Missstand nun ändern. Auf der Tonbandaufnahme spricht eine Frauenstimme einen Text, den Frida Kahlo 1949 anlässlich des 50. Jubiläums der Karriere ihres Mannes, des nicht minder berühmten Malers Diego Rivera, verfasst hatte.

"Fridas Stimme war immer ein großes Rätsel, eine ständige Suche", sagte der Leiter von Mexikos nationalem Audioarchiv, Pavel Granados, am Mittwoch, wie die Agence France-Presse berichtet. "Bislang gab es keine Tonaufnahme von Frida Kahlo."

Ob es wirklich ihre Stimme ist? Das soll jetzt untersucht werden – anhand von Hinweisen wie der Aussage ihrer Freundin Gisèle Freund: "Frida raucht, sie lacht, spricht mit einer wohlklingenden und warmen Stimme."

Wir finden, das passt ganz gut zu dem Schnipsel, der veröffentlicht worden ist:

ml

Quelle: Noizz.de