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Diese Street-Art rockt: Wo es in Berlin die geilsten Graffitis gibt!

Kia

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Wir sind unterwegs in Berlin auf großer Graffiti-Tour mit Kia!

Aus den Boxen dröhnt lauter Rap, als ich mit zehn km/h in meinem neuen Kia Stonic über den Schotter des RAW-Geländes rolle. Der Stadt-Cruiser ist heute mein Stadtführer zu den geilsten Street-Kunstwerken Berlins. Wie ein Graffiti fügt er sich reptilienartig mit seinen zwei Farben in die Straßenkunst ein. Erste Station: Das ehemalige Reichsbahnausbesserungswerk in Berlin-Friedrichshain, dem großen Spielplatz für Erwachsene. Hier ist es charmant heruntergekommen, wild. Keine echte Straße, holpriger Ruinenuntergrund. Eine Mischung aus Beton, den Überresten von Kopfsteinpflaster und mit Schotter gefüllte Löcher. Der perfekte Start für meine mega Graffiti-Tour in meinem kompakten SUV.

Auf dem ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerk (RAW) lasse ich den Street Art Experten Guillaume Trotin ("Open Walls Galerie") einsteigen, der Künstler wie Street-Art-Legende Alias, Ad-Busting-Spezialist Vermibus oder den Wände-Typograf SP38 vertritt.

Auf den ersten Blick ein Mischmasch aus Zickzack und Farbtupfern. Der Profi aber erkennt hier einen Namen...

An keinem anderen Ort in Berlin gibt es so viel Graffiti wie auf dem RAW-Gelände. Ich rolle das Fenster runter und lasse mich beim Vorbeifahren von der Musterwelt berieseln. Gut, dass ich in einem erhöhten SUV throne, so habe ich die perfekte Sicht auf das Geschehen. Überall blinkt und blitzt es in den verrücktesten Farben und Formen, alles kreischbunt. Vieles ist alt, fast historisch – zum Beispiel der Engel „Gouzou“ vom Französischen Street-Artist Jace. Dort parke ich und steige aus.

Unsere große Instagram-Tour durch die Graffiti-Hauptstadt:

Jace war zusammen mit Thierry Noir der erste Künstler, der auf die Ost-Seite der Berliner Mauer ein Kunstwerk malte – noch zu Zeiten der DDR! Einer seiner damaligen Engel hat sogar überlebt und ist an den Mauerresten in der Bernauer Straße zu sehen:

Seit 40 Jahren so schön wie eh und je: "Der Engel" von Graffiti Star Jace (RAW-Gelände)

Ich rolle mit meinem grau-orangenen Kia Stonic weiter durch den urbanen Staub. Andere Graffiti Formen sind klein aber fein: die so genannten Schablonen-Graffitis, klassisch für die Anfangszeit der Street Art in Berlin um die Jahrtausendwende. Typisch für damals: viele, kleine Kunstwerke verteilt über die ganze Stadt.

Klein aber fein und genug Platz: Der neue Kia Stonic ist der perfekte Stadt-Cruiser

Im Gegensatz dazu: das riesige Exemplar der heutigen Street Art. Wir springen in den Kia Stonic und düsen dort hin. Aus dem Fenster ist das nächste Kunstwerk nicht zu überblicken. Ich steige aus und gaffe an einer mehreren Meter hohen Wand empor. Beeindruckend! Schon allein diese enorme Größe! Und wie durch ein Wunder ist sogar der Künstler da! Matthias Gephart, der das graffiti’eske Wandgemälde  gemeinsam mit seinem Bruder Felix gemacht hat, zeigt mir exklusiv die Skizze, die er dabei hat und die nicht größer als ein Din-A-3-Blatt ist. Ich will ein Selfie mit ihm. Er ist überrascht! Die Aufmerksamkeit ist er nicht gewöhnt. Was für ein sympathischer Typ.

Zufrieden steige ich wieder in meinen Stadt-Cruiser. Nur kurz: zurücklehnen, Augen schließen. Eindrücke verarbeiten. Nächster Halt: Ein Graffiti der berüchtigten Berliner Crew 1UP. Es zeigt eine besprühte U-Bahn und ein paar Jungs, die auf ihr reiten. Diese Kombination aus U-Bahn-Surfen und Sprühen ist die Spezialität der Kreuzberger Crew, die - so erzählt Guillaume Trotin - circa 120 Mitglieder zählt. Mädchen eingeschlossen! Links vom Schriftzug ist eine stilisierte Frau, die die Szenerie fotografiert. Darunter, getaggt: Martha Cooper. Es ist eine Hommage an eine der wichtigsten Fotografinnen der frühen New Yorker Graffiti-Szene.

"Die S-Bahn Surfer" zu Ehren der New Yorker Fotografie Legende, Martha Cooper

Wieder im Auto erzählt mir Guillaume noch die Top Secrets aus der Szene! Ich darf sie keinesfalls aufschreiben, weil sie die Graffiteure sonst in Gefahr bringen würden – Guillaume kennt sie nämlich alle, Crews wie 1UP, ÜF, Berlin Kidz. Letztere, die Berlin Kidz, sind gerade „der heiße Scheiß in Berlin“. Die Crew seilt sich von Dächern ab, sprüht, sich abseilend, Fassaden voll – im bekannten, kalligraphischen Stil. Meist verwendet sie dazu die Farben Blau und Rot. Es sind halsbrecherische Aktionen! Im Anschluss stellen die Lebensmüden ihre per Kamera dokumentierten Aktionen auf YouTube.

Hier geht's zu total krassen Video der Berlin Kidz Actions (NICHT NACHMACHEN!):

Es ist toll, mit offenen Augen durch die Stadt zu fahren. An jeder Ampel, jeder Kreuzung taucht plötzlich noch nie gesehene Kunst auf. Der Stonic ist sofort angenehm warm und leise und hat echt Platz für die Beine - sehr angenehm! Von hier drin kann ich mich perfekt auf draußen konzentrieren!

Die Zeit rast - wir sind schon an der final destination: Die Hall of Fame! Als ich die Tür des Stonic zuschlage, hallt es ein wenig. Vor drei Jahren ist sie entstanden, die zig Meter lange Wand im Hof des IMA Design Village mitten in Kreuzberg, unweit des Check Point Charlie. Und da schon das erste WOW - vor einem riesigen Wandgemälde mit Obama, Merkel und Putin im Äffchen-Stil: Ritterstraße 12. Enstanden schon 2014. Die Posen der drei Politiker spielen auf die buddhistische Weisheit "nichts (Böses) sehen, nichts (Böses) sagen, nichts (Böses) hören" an. Die Affen erinnern an Smartphone-Emojis.

Keine Street-Art wird derzeit öfter fotografiert als die Politiker in Affenpose in der Ritterstraße 12

An der anderen, länglichen Wand verwirren uns ein Dutzend Graffiti-Zeichen, die ohne Verbindung stehen. Diese Styles stellen Buchstaben in verschiedensten Stilen dar. Ich muss ein paar Meter zurück laufen, um sie zu erkennen.

Das bin ich mit unserem Tourmobil Kia Stonic vor der Hieroglyphenschrift

Die geheimen Zeichen stammen von Sprühern wie den Berliner Graffiti-Legenden AMOK und ROC von der 156-Crew und erfordern die Konzentration des Betrachters. In diesem Stil durften circa 20 Sprüher vor drei Jahren die ganze Mauer von vorne bis hinten besprühen. Es ist faszinierend: Manche Buchstaben scheinen richtig zu tanzen und erinnern sofort an die Hip Hop-Komponente des Graffiti. Quasi wie Breakdance in Buchstabenform! Auch immer wichtig: Die Würdigung von Pop- und Comic-Kultur. So die Referenz an die Soulsonic Force, eine der frühen Hip Hop-Bands, die u.a. im Film Beat Street auftraten. Und mit dabei: die Figuren aus der Comic-Reihe „Die Fantastischen Vier“ von Marvel Comics sowie „Mister Fantastic“ und „The Thing“.

Die Graffiti-Tour ist hiermit leider schon beendet. Ich liefere Trotin noch bei seiner Galerie ab. Perfekte Ausrede um nochmal fett mit dem sportlichen Kia Stonic (sicher!) durch die Stadt zu heizen!

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