Vielleicht eine Idee für den nächsten Urlaub?

Von der Schlumpfstadt bis zum romantischsten Platz Italiens ist alles dabei: Die Webseite „Travelcircus“ hat die farbenfrohsten Orte der Welt gekürt.

1. Positano, Italien

Positano von seiner schönsten Seite Foto: Pixabay / pixabay

Die kleine Ortschaft an der Amalfiküste gilt als der romantischste Platz Italiens. Gerade mal 3942 Einwohner leben dort. Wahrzeichen der Stadt ist die mit gelben und grünen Kacheln bedeckte Kirche, die zwischen all den bunten Häusern herausragt.

2. Manarola, Italien

Manarola, wie es leibt und lebt Foto: Pixabay / pixabay

Manarola in Cinque Terre ist bekannt für gute Weine und hervorragende Fischgerichte. Das Dorf liegt in einem Felshang. Welch ein Schmuckstück das Dörfchen in der Nähe von Genua ist, hat auch die UNESCO erkannt. Es gehört seit 1997 zum Weltkulturerbe.

3. Juzcar, Spanien

Diese Stadt hat sich 2011 selbst dazu entschieden, bunt zu werden. Genau zu diesem Zeitpunkt suchte der Film-Gigant Sony für den Film „Die Schlümpfe in 3D“ eine Stadt, die sich blau streichen lassen würde. Trotz des Versprechens die Stadt wieder in den Urzustand zu versetzen, beharrten die Einwohner darauf, blau zu bleiben. Die Hoffnung: ein Touristenmagnet werden. Mit Erfolg! Seither kommen statt der 300 bis zu 80.000 Touristen pro Jahr.

4. Burano, Italien

Wandfarben dienten den Fischern als Orientierung Foto: Pixabay / pixabay

Einer Legende nach sollen die knallbunten Häuser auf der Insel den Fischern früher zur Orientierung gedient haben. Denn häufig konnten sie die Insel nahe Venedigs bei Nebel nicht mehr lokalisieren – durch die knallbunten Häuser wurde das wesentlich einfacher. Wer sein Haus neu bemalen lassen möchte, muss vorher erst einen Antrag bei der Regierung abgeben. Dann wird einem die Farbe vorgegeben. Verrückt!

5. St. John's in Neufundland, Kanada

Die Farbentwicklung geht in die 70er-Jahre zurück Foto: Pixabay / pixabay

Die farbenfrohen Häuser der ältesten Stadt Nordamerikas werden auch Jellybean-Häuser genannt. Besonders freuen sich die Bewohner und Besucher über die kunterbunten Häuser an den vielen grauen und kalten Tagen.

6. Posen, Polen

Auch Großstädte zählen zu den farbenfrohsten Städten der Welt. Eine davon ist in Polen, genauer gesagt in Posen. Direkt neben dem Rathaus im Stadtzentrum stehen die sogenannten Krämerhäuser. In den Säulengängen wurden früher Fische, Seile, Wachskerzen und Salz verkauft, heute befindet sich dort ein Museum für Musikinstrumente.

7. Valparíso, Chile

Valparíso zählt zum Weltkulturerbe Foto: Pixabay / pixabay

Auch in Südamerika sind farbenfrohe Städte. In Valparíso können sich Besucher die vielen bunten Häuser aus dem 19. und 20. Jahrhundert anschauen. Aber nicht nur die Fassaden tragen zu dem bunten Stadtbild bei, sondern auch die Menschen selber. Die Einwohner sind bekannt für ihre Straßenkunst, mit der sie der Stadt einen besonderen Charme verleihen und Valparíso zum Streetart-Mekka für Fotografen machen. Die Stadt ist seit 2003 Weltkulturerbe.

8. Jaipur, Indien

Zu Ehren des Prinzes von Wales wurde die Stadt Jaipur rosarot gefärbt. Warum? Weil dies die Farbe der Gastfreundschaft sein soll... Seit dem 19. Jahrhundert gibt es ein Gesetz, das dafür sorgt, die rosarote Farbe zu erhalten. Doch Jaipur ist in Indien nicht die einzige bunte Stadt. In Nagpur erscheinen viele Häuser und Fassaden in orangener Farbe, in Jodhpur ist es blau.

9. Willemstad, Curaçao

Willemstad liegt direkt am Wasser Foto: Pixabay / pixabay

Auch diese Stadt ist Weltkulturerbe – seit 1997. Die bunten Farben am Ufer der Stadt verleihen der Hauptstadt der karibischen Insel Curaçao ihren Glanz. Glaubt man den Geschichten, sorgte ein niederländischer Gouverneur dafür, dass die Fassaden gestrichen werden, da er wegen der weißen Wände an starken Kopfschmerzen litt.

10. Guanajuato, Mexiko

Guanajuatos bunte Häuser Foto: Pixabay / pixabay

Guanajuato gehört zu den schönsten Kolonialstädten Mexikos. Da ist es selbstverständlich, dass sie ebenfalls zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt.

11. Trondheim, Norwegen

In Trondheim sind alle Farben vertreten Foto: Pixabay / pixabay

Ein echter Touristenmagnet: die Speicherhäuser am Ufer des Flusses Nidelva. Früher war der Stadtteil ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für Schiffe. Besonders beliebt bei Touristen sind die Restaurants und Cafés rund um diese Häuserreihen. Verständlich!

Quelle: Travelcircus