Der „Haesindang Park“ in Südkorea ist einmalig auf dieser Welt.

Dort ragen nämlich Penisskulpturen wie die Pilze aus dem Boden und das ausgerechnet in Südkorea. Dem Land also, in dem konsequent gegen Internetpornografie vorgegangen wird.

Penisstatuen, Penisschildkröten, Penisbänken, Penisschaukeln, Penisse als Windspiel, als Glockenschlaginstrument und als Trommel: Hier sind mehr Penisse auf engem Raum vereint, als bei der Bachelorette. Der absolute Höhepunkt ist jedoch eine goldene Peniskanone.

Jährlich strömen die Besucher in den „Haesindang Park“. Dabei entstehen die kuriosesten Fotos, die anschließend im Social Web zu sehen sind.

Zeigt solche Fotos nicht euren Großeltern Foto: Haesindang Park / Instagram
Es gibt auch viele Ecken zum Entspannen Foto: Haesindang Park / Instagram
Die beiden Besucherinnen haben sichtlich Spaß Foto: Haesindang Park / Instagram

Obwohl der Park es auf den ersten Blick nicht vermuten lässt, haben die Penisskulpturen einen ernsten Hintergrund.

Der Park ist nach einem alten Ritual benannt, das zwei Mal im Jahr stattfindet. Dabei wird dem Mädchen Auebawi gehuldigt. Vor vielen Jahren soll die junge Frau von ihrem Verlobten, einem Fischer, auf einer Insel im Meer abgesetzt worden sein, um Seegras zu sammeln. Ein Sturm hielt ihn aber davon ab sie zurückzuholen. Auebawi ertrank. In den folgenden Wochen blieben die Fischernetze leer.

Einer Legende nach stellten sich die jungen Fischer dann ans Ufer und hielten ihre erigierten Geschlechtsteile Richtung Meer. Zeitgleich begannen die Dorfbewohner Penisstatuen aufzustellen. Weshalb sie dies taten bleibt wohl ihr Geheimnis. Als die Fischernetze kurz darauf wieder prall gefüllt waren, wurde dies den Skulpturen zugerechnet.

In den Neunzigern entschied die Lokalregierung, den verwilderten Park auszubauen. Dafür wurden südkoranische Künstler beauftragt, weitere Skulpturen zu fertigen. Wenn ihr mal zu Besuch in Südkorea seid, macht einen Abstecher in den Haesindang Park und schickt uns gern die Bilder.

Quelle: Noizz.de