Er ist einfach ein Gott.

Venedig behauste kürzlich die älteste Kunstmesse der Welt: die Biennale. Mitten in der Stadt platzierte der britische Künstler Banksy eine seiner kritischen Arbeiten, die wieder mal so subtil wie genial ist.

Zu sehen sind mehrere Ölgemälde, auf denen ein Kreuzfahrtschiff zu sehen ist, das im kleinen, alten Venedig einfährt. Es scheint viel zu groß für diese romantische Stadt mit ihren kleinen Brücken und den alten Fassaden.

Die Installation heißt "Venice in Oil". Eine Anspielung darauf, dass fossile Brennstoffe verbrannt werden, um nach Venedig zu kommen – wie mit dem Dampfer. Die Bilder sind außerdem mit Ölfarben gemalt. Er kritisiert damit den Ansturm, den Venedig jedes Jahr erleiden muss. Egal ob Touristen, oder eben zur Biennale, die zweimal im Jahr stattfindet. Venedig verfügt kaum über die Kapazitäten, all die Besucher zu beherbergen. Weiter leidet das Klima.

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Banksy scheint daneben zu sitzen, Zeitung lesend und all das zu ignorieren. Er verkörpert die Gesellschaft. Außerdem ist ein Sonnenschirm aufgespannt. Ein kleiner Schutz für die Gemälde, dieser ist jedoch viel zu klein und unzureichend.

Schau dir hier den Aufbau der Installation an, den Banksy auf Instagram teilte:

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Quelle: NOIZZ-Redaktion