Tierische Tragödie in den Pyrenäen!

Mehr als 200 Schafe sind auf der Flucht vor einem Bären eine Hunderte Meter hohe Felswand hinabgestürzt und gestorben.

Es wird vermutet, dass die Schafherde bei der Bärenattacke in Panik geraten sei. Beim Fluchtversuch seien die Tiere dann eine 200 Meter hohe Felswand entlang der spanisch-französischen Grenze hinabgestürzt.

Die französischen Bauern machen jetzt die Regierung für den Vorfall verantwortlich!

Zwar wird der Schäfer für seinen Verlust entschädigt, trotzdem löste die Tragödie scharfe Kritik unter den französischen Bauern aus. „Wir befürworten den Pastoralismus (naturbelassene Weidewirtschaft, d. Red.). Doch damit meinen wir nicht die Wiederansiedlung von Raubtieren“, zitiert die Lokalzeitung La Gazette Ariégoise die Bauernvereinigung.

Hintergrund: Bis zu den 90er Jahren waren Braunbären aus der Region verschwunden. Dann begann die französische Regierung mit der Wiederansiedlung der Raubtiere. Durch die aktuell 30 ansässigen Braunbären sollen im Vorjahr bereits 130 Schafe zu Tode gekommen sein.

Quelle: Welt