Jetzt wurde ihm der Lehrauftrag entzogen!

Ein Dozent der TU Darmstadt soll sich seit Jahren in seinen Seminaren homophob, sexistisch und rassistisch geäußert haben. Der Allgemeine Studierenden-Ausschuss (AStA) teilte dazu mit, der Lehrbeauftrage der Biologiedidaktik habe doziert, dass Homosexuelle „keine gleichwertigen Menschen seien und denen nicht die gleichen Rechte zugestanden werden sollten wie Heterosexuellen“.

Über Jahre hinweg habe er immerwieder skandalöse Bemerkungen geäußert. So soll er Lesben und Schwule wiederholt als „krank“ und „behindert“ bezeichnet haben. Weiterhin hat er Studentinnen dazu aufgerufen sich ihrem „Mutterinstinkt“ zu widmen, anstatt zu studieren!

Laut queer.de wird dem Mann außerdem vorgeworfen, „die Existenz von Menschenrassen propagiert“ und außer Schul- und Didaktikbüchern auch einschlägige NS-Literatur wie „Die kleine Rassenkunde des deutschen Volkes“ als Lektüre empfohlen zu haben.

Der Studierenden-Ausschuss dokumentierte dann über Monate hinweg, welche Äußerungen der Lehrbeauftragte von sich gab und legte dies der Uni-Leitung vor. Daraufhin wurde er am Montag beurlaubt. Da die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind, möchte sich das Präsidium der TU Darmstadt noch nicht offiziell äußern. Ebenso wird der Name des Lehrbeauftragten nicht genannt.

Quelle: Noizz.de