Mark Zuckerberg, was ist da los bei Facebook?

Das soziale Netzwerk fordert Freiwillige unter anderem in Australien gerade dazu auf, Nacktfotos bei sich im Messenger zu verschicken. Wait, what?

Keine Panik, die Aktion ist keine Malware und Facebook hat – nach eigenen Angaben – auch nicht vor, deine Nacktfotos zu speichern oder zu kategorisieren, wie Apple seit Kurzem. Vielmehr sollen die ausgewählten Nutzer ihre freizügigen Fotos per Messenger an sich selbst schicken. Natürlich nicht, um sich dann daran aufzugeilen!

Facebook testet gerade eine neue Funktion, die Sexter in Zukunft davor schützen könnte, dass man ihre intimen Bilder ohne ihr Wissen und gegen ihren Willen im Netz verbreitet. Das ist immerhin schon Promis mit ganzem PR-Team hinter sich passiert, etwa Jennifer Lawrence, Scarlett Johansson und Emma Watson. Rache-Pornos sind bislang ein ähnlich großes Problem.

Viele kennen die Angst davor, dass die Daten irgendwo im world wide web landen, wo sie nicht hingehören. Doch das neue Verfahren gegen Rache-Aktionen mit eigenen Nacktfotos soll uns schützen, in dem wir einmalig unsere nackten Selfies selbst verschicken.

Richtig gelesen: In der Theorie soll das Nacktfoto, das von uns über den Messenger versendet wird, von einer künstlich intelligenten Software in eine Art digitalen Fingerabdruck umgerechnet werden. Diese Onlinesicherung soll es später automatisch verhindern, wenn jemand anderes versucht, unsere Nacktfotos zu veröffentlichen.

Facebook testet die Funktion in Australien und drei weiteren Ländern. Hoffentlich ist Deutschland darunter!

Quelle: abc.net