Ein Pastor aus Arkansas wurde verhaftet, weil er gemeinsam mit Gemeindemitgliedern die Droge Meth konsumiert und einen Exorzismus an einem abgemagerten Kleinkind (1) durchgeführt haben soll. Der Junge wurde mit Hirnblutung ins Krankenhaus eingeliefert.

Eigentlich wurde die Polizei zu der Kirche von Pastor L. in Mayflower, Arkansas, gerufen, um das Wohlergehen eines 21 Monate alten Kleinkindes zu prüfen. Vor Ort fanden die Polizist*innen nicht nur ein lebensbedrohlich abgemagerten kleinen Jungen vor, der von Kopf bis Fuß mit blauen Flecken übersät war, sondern auch die Mutter, die erzählte, dass das Kind "von einem Dämon besessen" sei und vom Pastor einem Exorzismus unterzogen wurde.

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Das nicht einmal zwei Jahre alte Kind wurde mit einer Hirnblutung und Unterernährung ins Krankenhaus eingeliefert, der 49-jährige Pastor wenige Tage später zur Befragung wegen des Verdachts auf Kindesmissbrauch in das Polizeirevier vorgeladen. Laut eidesstattlicher Erklärung erklärte der Mann dort, dass er "versucht habe, den Dämon in [dem Kind] auszutreiben." Wie er das gemacht hat, habe er aber nicht erklären wollen.

"Mehrmals" Meth in Kirche konsumiert

Während der Befragung bemerkten die Beamt*innen ein kleines Tütchen mit weißem Pulver in der Autotürverkleidung des Pastors. Das geht aus dem Polizeibericht hervor, der "Oxygen" vorliegt. Auf die Frage nach dem Pulver soll der Mann dann zugegeben haben, "mehrmals" Meth in seiner Kirche konsumiert zu haben – auch zusammen mit der Mutter des missbrauchten Jungen und "vielen anderen Mitgliedern der Kirche".

So könnte das Meth ausgesehen haben

Die Polizist*innen befragten den Pastor weiter, ob er etwas Illegales in seinem Haus habe. Daraufhin soll der Mann gestanden haben, dass es eine Schrotflinte gebe, "die er aus der Kirche entfernt habe". Weil Pastor L. ein verurteilter Straftäter ist, ist der Besitz von Waffen auch in den USA für ihn illegal.

Der Pastor wurde verhaftet und wegen des Besitzes von Meth, Drogenutensilien und einer Schusswaffe angeklagt. Über den Zustand des Kindes gibt es aktuell keine neueren Informationen.

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aa

  • Quelle:
  • Noizz.de