Die Jungfrau Maria würde ihren Kopf schütteln.

Weihnachten, das Fest der Nächstenliebe – oder so ähnlich. Während die einen das Fest neben einem abgehackten Tannenbaum im Wohnzimmer verbringen, gibt es auch Menschen, die Christi-Geburt in anderer Art feiern: im Bordell.

Wie es sich im Bordell zu Weihnachten zuträgt, das haben wir Berliner Bordell-Besitzer Aurel Johannes-Marx gefragt. Dem gehört das "Werdauer Reloaded" in Berlin-Kreuzberg. Es wird als das erste Hipster-Bordell Deutschlands gehandelt.

Von innen ist es modern eingerichtet, kein Anzeichen von Leo-Tapete oder Samt-Vorhängen. Besonders wichtig ist Aurel, dem MIt-Besitzer des "Werdauer Reloaded", dass alle seine Frauen freiwillig da sind – und nur das tun und lassen, was sie wollen.

Zu Weihnachten macht das Bordell … nichts. "Bei uns gibt’s keine Halloween- oder Osterhasen-Dekoration. Deswegen gibt’s auch keine Weihnachts-Deko", so Aurel. Trotzdem ist Weihnachten im Puff nicht wie jeder andere Tag im Jahr.

Laut Aurel ist zu Weihnachten die Kundschaft nämlich eine etwas andere als sonst: "Aus Erfahrung kommen an Weihnachten viele Männer muslimischen Glaubens. Die wissen nicht, was sie an den Weihnachtsfeiertagen sonst machen sollen". So viele Bordelle hätten an Weihnachten aber gar nicht auf, verrät der Puff-Besitzer. Deshalb sei seins relativ voll.

Im Hipster-Puff gibt’s also kein Tannenbaum, kein Krippenspiel, kein All-you-can-eat-Büffet für 10,99 Euro mit Rotkohl und Gänsebraten. Dort ist Weihnachten einfach ein Tag wie jeder andere – jedenfalls für die, die überhaupt vorbeikommen ...

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Quelle: Noizz.de