Frauen haben also mehr als eine Vagina …

Wer dachte, dass es nur Rettungsringe, dicke Hüften oder Winkeärmchen gibt, liegt falsch. Der weibliche Körper bietet noch viele andere Zonen, für die man sich schämen kann. Ein neuer Body-Shaming-Trend sind jetzt Arm-Vaginas.

Vor knapp drei Jahren sprach Jennifer Lawrence beim „Screen Actors Guild Awards“ über ihren Körper und sagte dabei: „Ich weiß, dass ich Achselfett habe, und das ist okay. Es sind Arm-Vaginas.“

Was vielleicht lustig gemeint war, ist absolut bescheuert! Durch diesen Begriff und das Bezeichnen des „Achselfetts“ (entschuldigen Sie, Frau Lawrence, bitte was für Achselfett?) gibt es wieder eine Stelle mehr, für die sich Frauen schämen können.

Außerdem hat der Begriff einen unangenehmen Beigeschmack. „Achsel-Vagina“ ist also ein Begriff für die ultrafette Stelle unter den Achseln. Also ist dieser Begriff schon mal negativ konnotiert. Somit dient Vagina dabei als Schimpfwort. Warum sollte man sich für seine Vagina schämen?

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Eigentlich hat dieser neue Body-Shaming-Trend eine Botschaft, die wir uns zu Herzen nehmen sollen: Frauen sind schon so weit, sich für ihre Achseln zu schämen. Hier sollte man anfangen, nachzudenken. Denn was soll als Nächstes kommen? Wir schämen uns für uns Ohrfett? Oder für unser Nasenfett?

Wirklich, hört bitte auf, euch für eure Körper zu schämen!

Es ist immer leichter gesagt als getan und es gibt manchmal nicht Schwierigeres als sich selbst zu akzeptieren. Jeder hat eine Körperstelle, die er nicht mag und das wird bei vielen auch immer ein Problem sein. Aber wenn wir uns jetzt auch noch für unsere Achseln schämen sollen, wo soll das hinführen? Lasst euch nicht einreden, dass bestimmte Körperstellen hässlich sind.

Lasst euch solchen Äußerungen nicht verunsichern. Team #BodyPositivity!

Quelle: Noizz.de