Pornos machen einen riesigen Teil unseres Internetkonsums aus. Deutschland liegt im internationalen Vergleich ganz vorne im Bildschirmsex. Dank Virtual-Reality-Brillen können User*innen ihre Masturbationsvorlagen heute im 3D-Raum genießen. Das nächste große Ding sind VR-Handschuhe – Pornos zum Anfassen. Wer braucht da noch echten Sex?

Pornos schauen ist für viele Menschen so alltäglich geworden, wie Zähne putzen und Kaffee trinken. In den letzten Jahren konnte sich die stigmatisierte Schmuddelbranche zur gesellschaftlich akzeptierten Massenware emporschwingen. Pornodarstellerinnen sind heute Superstars und Pornoseite "PornHub" hat es geschafft, Sexfilmkonsum als coolen Lifestyle zu branden; ihre jährlichen Awards werden, wie alle anderen auch, auf einem roten Teppich in Hollywood verliehen.

Kommen neue technische Innovationen, kommen neue Masturbationsmöglichkeiten. So hat sich in den letzten Jahren ein neuer Zweig aufgetan: VR-Porn. Durch ständig weiter entwickelte Virtual-Reality-Brillen können User*innen heute Pornos gucken, bei denen sie gefühlt direkt im selben Raum sind, teilweise sogar gerade selbst von einer sinnlich stöhnenden Frau geritten werden.

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Etliche Pornstars und Mark Spiegler, einer der größten Porn-Agenten aller Zeiten. Seine Agentur "Spiegler Girls" hat einige der größten Pornstars unserer Zeit unter Vertrag, zum Beispiel Riley Reid oder Abella Danger.

"Virtual Reality Porn" ist schnell zum eigenen Porno-Subgenre geworden und etliche Websites bieten heute ausschließlich exklusiv für VR produzierte Filme an. Schon 2017 begann die Porno-Industrie den VR-Markt zu dominieren und machte über 60 Prozent des Marktanteils aus. PornHub veröffentlichte 2018 eine Studie, nach der VR-Porn zum 14. beliebtesten Genre geworden sei – knapp hinter'm Dreier. Allein für "VRporn.com", eine der größten Seiten für – rate mal – VR-Porn, produzieren heute Hunderte exklusive VR-Porno-Studios.

Doch nicht mehr lange, und die Brille allein wird schon wieder von gestern sein. Das neue Ding sind: Handschuhe.

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Virtual Reality 2020 – unsere Zukunft sind Handschuhe

Virtual Reality steckt heute noch in ihren Anfängen und hat womöglich erst einen Hauch dessen möglich gemacht, was wir in den folgenden Jahren und Jahrzehnten erleben werden. Ein neue Idee, die aktuell noch nicht mal auf dem Markt ist, sind "Haptic Gloves" – Handschuhe mit Tastsinn. Die Chance, dass diese Teile das Pornogame noch mal von Grund auf überholen, stehen nicht schlecht.

Bei Haptic Gloves handelt es sich um Handschuhe, die mit hunderten Sensoren auf der gesamten Handinnnenseite ausgestattet sind, und die direkt mit der VR-Brille verbunden sind. Die Firma "Ready Player One" hat ihr Modell 2018 von Ingeniuer und YouTuber Destin Sandlin vorstellen lassen und den eigentlichen VR-Skeptiker mit ihrer Technik komplett umgehauen.

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Das Prinzip der Handschuhe ist Folgendes: Die Sensoren im Handüberzug sind mit der VR-Brille verbunden und deine Hand ist durch den Handschuh auch in der Virtual Reality sichtbar. Alles, was du dort mit ihr berührst, wird auf den Handschuh übertragen, sodass du die virtuelle Realität nicht nur sehen, sondern auch anfassen kannst. In zehn Jahren vielleicht schon wieder Schnee von gestern, aber in fünf Jahren vermutlich der neue heiße Scheiß: Pornos gucken und dabei anfassen können, wer es dir da gerade virtuell besorgt.

Hier hast du eine Übersicht über Haptic Gloves, die gerade entwickelt werden und kurz davor sind, auf den Markt zu kommen.

Ego Shooter in Virtual Reality werden immer beliebter. Mit Waffe in der Hand läufst du selber durch die Level und schießt auf andere – oder wirst abgeschossen.

Pornos gucken und dabei gefickt werden – der BKK Cybersex Cup

Handschuhe mit Tastsinn sind natürlich nicht das einzige Addon, was die Pornoindustrie ins 21. Jahrhundert hievt. Der "BKK Cybersex Cup" ist bereits heute auf dem Markt. Er besteht aus einer VR-Brille und einem Masturbations-Cup, der mit der Brille verknüpft ist und in den du deinen Penis steckst. Wenn du im VR-Porn befriedigt wirst, spürst du es durch den Cup. Über eine dazugehörige App kannst du das 3D-Model, das es dir dann virtuell besorgt, nach deinem Geschmack verändern und anpassen.

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Dystopie 2040: Menschen haben nur noch virtuellen Sex, ausgestattet mit virtuellen Handschuhen, virtuellen Ganzkörperanzügen, Sextoys, Geruchsimitatoren und allem, was das virtuelle Herz benötigt. Da hat ein Ingeniers-Genie den Einfall: echter Sex, ohne Brillen, ohne alles, mit richtigen Menschen und so. Problem: Echten Sex ohne alles kann man nicht verkaufen, also behält er die Idee für sich und Menschen ficken weiter ihre Matrubations-Cups. Dystopie-Ende.

Quelle: Noizz.de