Spontan oder unspontan: Welcher Sex ist besser?

Kai Franzke Jr.

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Er und sie und sie und er Foto: Unsplash

Das hätte wahrscheinlich kaum einer gedacht ...

Schnell durch Tinder swipen, den Ort für das heiße Treffen ausmachen und ab in die Kiste. Gegen diese etwas klischeehafte Vorstellung klingt „Sex in der Beziehung“ für viele wahrscheinlich eher langweilig. Spontane Geschichten scheinen aufregender, aber sind sie wirklich besser?

Forscher der Ruhr-Universität in Bochum haben fast 1000 Paare befragt, wie ihr Sex-Leben so aussieht.

Bei der Studie kam heraus, dass Paare, die geplanten Sex haben, eine viel höhere sexuelle Befriedigung verspüren!

Sie wurden von den Verantwortlichen der Studien befragt, was sie besonders anmacht und wie offen sie sind. Außerdem sollten sie den Partner anhand verschiedener Kriterien bewerten. Von Extrovertiertheit bis zur Gewissenhaftigkeit und der Offenheit für Erfahrungen wurde alles genau analysiert. Ergebnis:

Besonders Menschen, die mit ihrem Partner und seinen Gefühlen sehr gewissenhaft umgehen, haben tollen Sex.

Die Verfasser der Studie erklären das Phänomen so: „Männer, die gründlich und pflichtbewusst sind, können das Gefühl haben, ihren Partner sexuell befriedigen zu müssen, was wiederum zu einer besseren sexuellen Funktion ihrer Partner führen kann.“

Sex zu planen, ist also nicht unbedingt langweilig und damit unsexy. Es kann ein Vorteil sein! Qualität geht vor Quantität. Durch eine gute und offene Kommunikation mit dem Partner kann so sein Sex-Leben auch spannend und aufregend sein!

Quelle: Noizz.de

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