Sie wollte, dass er den ersten Schritt macht.

Bei Jodel kursieren immer wieder kuriose Geschichten. Vergangene Woche erzählte eine Studentin auf der anonymen Plattform, wie eine Freundin ihren heutigen Freund kennengelernt hat. Von der Jodel-Community hagelt es Kritik.

Denn die Freundin der Jodlerin hatte es geschafft, den Typen durch Stalking und Manipulation auf sich aufmerksam zu machen.

Sie hatte ihn in der Unibibliothek gesehen und sich auf den ersten Blick verliebt. Anstatt ihn anzusprechen, wartete sie, bis er zur Toilette ging. Sie schaute an seinem Platz, woran er arbeitete und checkte online, in welchem Studiengang und welchem Semester er demnach sein muss. Dann sprach sie Leute an, die im gleichen Studiensemester sind. Sie fand jemanden, der seinen Namen kannte.

Mit diesem fand sie sein Facebookprofil. Sie erstellte ein Fake-Profil und schickte eine Freundschaftsanfrage. Er nahm an. In seiner Chronik fand sie einen Link zu seinem Instagramprofil. Sie studierte seine Facebooktimeline und den Instagramfeed, um herauszufinden, was er mag. Dann machte sie ihn auf sich aufmerksam, indem sie seine Instastories anschaute. So lange, bis er auch ihre schaute. Dann Begann sie, in den Stories Inhalte über Musik zu posten, die er gerne mag.

Über Social Media machte sie ihn auf sich aufmerksam. Foto: Priscilla Du Preez / unsplash.com

Das schien ihn zu beeindrucken! Denn irgendwann habe er sie angeschrieben.

"Und nächste Woche haben die beiden 1-Jähriges", schreibt die Jodlerin.

Dass die beiden nur aufgrund Stalking und Manipulation ein Paar sind, hat sie ihm wohl noch nicht gebeichtet - denkt aber gerade darüber nach. Man darf gespannt sein auf eine mögliche Fortsetzung. Ob man so etwas verzeihen kann? Wir sind skeptisch.

Quelle: Noizz.de