Sex macht eben alles besser.

Hach, wie wir Sexstudien lieben. Immer wieder finden sie völlig verrückte Hintergrunde zur schönsten Nebensache der Welt. Und siehe da, eine aktuelle Studie könnte zur Abwechslung sogar noch einen Nutzen im Alltag haben!

Denn die Forscher der Oregon State University und der University of Washington haben jetzt herausgefunden, dass Menschen lieber auf die Arbeit gehen, wenn sie am Tag zuvor Sex hatten. Wie die Unis berichten, wurden 159 Vollzeitangestellte dafür über einen Zeitraum von zwei Wochen zwei Mal am Tag nach Zufriedenheit, Produktivität und Stimmung befragt. Bei den Studienteilnehmern handelte es sich übrigens um verheiratete Angestellte.

Das Ergebnis der Befragung legt nahe, dass Mitarbeiter am Tag nach einem Schäferstündchen bei der Arbeit zufriedener und produktiver sind. Wer eine wichtige Präsentation vor sich hat, sollte den körperlichen Stimmungsboost am Vortag also definitiv in Erwägung ziehen. „Das ist eine Erinnerung daran, dass Sex soziale, emotionale und körperliche Vorteile bringt. Es ist wichtig Sex zur Priorität zu machen“, so Keith Leavitt der Universität in Oregon.

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Das Forscherteam um Leavitt fand außerdem heraus, dass Angestellte, die schlecht gelaunt oder unzufrieden im Job waren, an diesem Tag meistens keinen Sex mehr hatten. Stress im Job ist ein richtiger Killer, wenn es ums Sexleben von Arbeitnehmer geht. Gerade in einer Zeit in der jeder ständig für den Chef erreichbar ist, muss Intimität oft hinten anstehen.

In Schweden hat ein Stadtrat bereits vor gewisser Zeit eine Arbeitsstunde pro Woche für Sex vorgeschlagen. In dem skandinavischen Land gibt es jede Woche eine Stunde bezahlte Arbeitszeit, in der sich Angestellte um ihre Gesundheit kümmern sollen. „Fika“ nennt sich das Konzept, dass in Zukunft auch zum Schäferstündchen genutzt werden soll. Der Name stimmt ja schon mal – Höhöhö. Wenn man den Ergebnissen der aktuellen Studie glauben schenken will, hätten von dieser Regelung nicht nur die schwedischen Mitarbeiter etwas.

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Quelle: Noizz.de