Mit ihren Worten appelliert sie an die "leeren Worte" der Politiker.

Greta Thunberg: 16 Jahre alt und das Gesicht der Klimabewegung. Sie ist der Weckruf für viele, dass der Klimawandel ernstgenommen und endlich gehandelt werden muss. Mit einer sonst sehr rationalen Stimme spricht sie bei Versammlungen vor Politikern, normalen Zuschauern und den Chefs von Unternehmen. Beim UN-Klimagipfel in New York nahm sie nun jedoch einen neuen Ton an – und wurde selten emotional. 

Mit fast tränenden Augen und zusammengebissenen Zähnen wendet sie sich an die anwesenden Staats- und Regierungschefs mit den Worten: "Das ist alles falsch. Ich sollte hier nicht sein. Ich sollte am anderen Ende der Welt in der Schule sein. Doch ihr kommt alle zu uns jungen Menschen für Hoffnung. Wie könnt ihr es wagen?"

In der etwa fünfminütigen Rede appelliert Greta an die Politiker, keine leeren Worte als Lösung des Problems anzubieten. Sie erzählt, dass sie ihre Träume und ihre Kindheit gestohlen hätten und dass die Welt am Anfang eines Massenaussterbens stehen würde. 

Bei dem UN-Klimagipfel waren 60 Staats- und Regierungschefs anwesend. Angela Merkel war auch dabei. Sie wurde auch gesichtet, wie sie sich vor Gretas Rede mit ihr unterhielt. 

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Quelle: Noizz.de