Junge Filmemacher aus Berlin haben einen Porno gedreht: "Sex in Times of Corona" zeigt auf witzige Art und Weise, wie der Liebesakt mit Mindestabstand funktioniert. Die Einnahmen werden an bedürftige Sexarbeiter*innen gespendet.

Candy Flip ist Berlinerin und arbeitet als Escort-Dame und Sklavin in einem Studio. Gegenüber dem "ZDF" sagt die Sexarbeiterin, dass sie nicht so einfach auf mediale Lösung zurückgreifen könne. Neben ausverkauften Materialien, wie Webcams und Headsets, sei da noch die Schwierigkeit als Newcomerin in das Porno-Business einzusteigen.

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Spendenaufruf für Berufsverband erotischer Dienstleistungen

Mit Freunden und Mitbewohnern Theo Meow und Jo Pollux produziert sie stattdessen einen Film, der auf charmante Art die Probleme bei Sex mit Mindestabstand darstellt. Zu sehen ist unter anderem ein Dildo am Stil, der verwendet werden kann, ohne gegen die Vorschriften zu verstoßen. Der Porno umfasst elf Episoden – mit jeder Menge Witz, Knowhow und (natürlich) Sex.

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Auf Social-Media startet die Berliner Filmgruppe einen Spendenaufruf für den Berufsverband erotischer und sexueller Dienstleistungen. Die Einnahmen sollen Sexarbeiter*innen in der Krisenzeit unterstützen. Wer den Film sehen will, muss zahlen. Candy Flip möchte so ihrer Branche helfen.

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lcw

  • Quelle:
  • Noizz.de