Du warst schon immer davon fantasiert, deine Lust von Fremden bestimmen zu lassen? Tja, der Fetisch kann mit diesem Hightech-Sextoy endlich wahr werden. Den vibrierende Buttplug kontrollierst nicht du, sondern Twitter-Nutzer*innen weltweit. Ist dieses Sextoy das, was uns in Pandemie-Zeiten gefehlt hat?

Für viele Menschen hat es einen gewissen Kick, sich auf ein sexuelles Abenteuer mit Fremden einzulassen – auch wenn es nur eine Fantasie bleibt. In Corona-Zeiten sind Swinger-Partys, spontane Tinderdates oder Sexorgien eher schwer zu organisieren – oder aber mit einem sehr großen Risiko verbunden.

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Ein Nerd, der sich auf Twitter Space Buck nennt, hat dafür nun eine abgefahrene Lösung gefunden: Er hat ein vibrierendes Buttplug mit Batterieantrieb entwickelt. Es trägt den vielversprechenden Namen "Double Oh". Soweit nichts Ungewöhnliches. Das besondere Feature des Anal-Sextoys: Seine Vibrationen können durch einen W-Lan-Chip von Twitter-User*innen auf der ganzen Welt gesteuert werden. Et voilà schon hast du quasi ein Sexdate mit einer dir total unbekannten Person. Wie aufregend!

So sieht das abgefahrene Teil aus.

So kam Space Buck auf die abgefahrene Idee

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Somit bekommen virtuelle Affären eine, nun ja, spürbar neue Bedeutung. Für sein Sextoy Marke Eigenbau nutzte der 31-Jährige die Batterie einer E-Zigarette und stattete es mit einem Wi-Fi-Modul und anderen programmierbaren Kram auf einer Miniplatine aus. Fertig war der via Twitter-kontrollierbare Buttplug, den sein Schöpfer gleich selbst ausprobierte. Bei jedem Tweet, Like und Retweet auf seinem Account vibrierte es. Und was sollen wir sagen: es funktionierte.

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Bei einem Like gab es zehn Sekunden Vibrations-Action, bei einem Retweet sogar 30. Am Ende hatte sein Post 65 Retweets, 20 Erwähnungen und stolze 242 Likes. Ganz schön viel sexy Vibrations-Time. Wie es sich anfühlte, teilte er den Kolleg*innen vom Onlinemagazin "Dazed" mit: "Es hat mir einen Dopamin-Rausch gegeben, den mir der Blick aufs Handy nach neuen Tweet-Reaktionen niemals gegeben hätte."

Für ihn sei das Projekt ein spielerischer Ansatz gewesen, um eine eher geekige Community zu erreichen – und die stehe eben nun mal auf Sex und Comedy. Das habe er versucht zu mischen. Das Ganze sei aber eine viel intimere Erfahrung gewesen, als er sich eigentlich vorgestellt habe. Mehr zu dem Projekt, das potenziell natürlich auch ganz andere Einsatzmöglichkeiten haben kann, erfährst du hier.

Quelle: Noizz.de