Überrascht das irgendwen hier?

Es ist der Stereotyp eines Gamers: Er, allein in einem abgedunkelten Raum, und natürlich Single und sexlos. Und wie eine Studie einer römischen Universität nun herausgefunden haben will, steckt zumindest in dem Sex-Teil ein Funken Wahrheit – denn Gamer sind schlichtweg sexfaul!

Bei der Studie der Sapienza-Universität in Rom wurden 396 Männer im Alter zwischen 18 und 50 Jahren untersucht, die die Forscher in zwei Gruppen einteilten: Die Gamer, die länger als eine Stunde am Tag vor PC oder Konsole hocken, und die Nicht-Gamer. Beide Gruppe wurden über ihr Sexleben befragt.

Das Ergebnis der Studie: Wer täglich mindestens eine Stunde am Tag zockt, hat weniger Lust auf Sex als die Nicht-Gamer. Als Grund dafür vermuten die Forscher einen Dopamin-Überschuss. Zocker sind beim Spielen spielen schon die ganze Zeit auf einem Dopamin-High – da vergeht die Lust auf Sex und die Dopamin-Ausschüttung beim Orgasmus.

Dafür können Gamer länger!

Zur Ehrenrettung der Zocker gibt es aber noch ein weiteres Resultat der Studie, das Gamer wieder ins bessere Licht rückt: Denn wenn Gamer dann doch mal Lust haben, dann halten sie auch länger durch!

„Wir haben herausgefunden, dass die Gamer seltener frühzeitig ejakulieren im Vergleich zu Nicht-Gamern“, heißt es in der Studie.

Und zum Schluss noch eine gute Nachricht für alle, ob Zocker oder nicht: In Sachen Erektionsstörungen fanden die Forscher zwischen den beiden Gruppen keine Unterschiede.

Quelle: Noizz.de