Eine neue Studie beleuchtet unser Snack-Verhalten.

Ja, wir wissen es nur zu gut: Gesunde Ernährung ist verdammt wichtig. Nicht nur für unsere Gesundheit, sondern auch für unseren Planeten. Trotzdem können wir dem ein oder anderen ungesunden Snack nicht widerstehen. All die leckeren, knusprigen Chips und Erdnüsse. Die vielen Sorten an Schoki! Natürlich gibt es dafür bestimmt auch wissenschaftliche Gründe.

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Eine neue Studie im Auftrag des Süßigkeiten- und Snackherstellers Mondelez, die unter anderem Marken wie Milka, Oreo und Tuc sein Eigen nennen darf, hat sich aber viel mehr mit unseren Snackgewohnheiten im Allgemeinen auseinandergesetzt. Tja, und was sollen wir sagen: Wir haben es ja vermutet, und nun ist es empirisch bestätigt: Wir lieben Snacks.

Das geht sogar so weit, dass drei von zehn befragten Erwachsenen sagen, sie würden Social Media für einen Monat aufgeben, um jeden Tag ihren Lieblingssnack essen zu können . Schon crazy, oder? Für mehr als die Hälfte der Befragten ersetzen Snacks sogar ganze Malzeiten. 60 Prozent geben an, dass sie lieber über den ganzen Tag verteilt kleine Snacks essen, statt eine große Mahlzeit zu sich zu nehmen. Ob das gesund ist, sei einmal dahin gestellt.

Und wie schaut es in Deutschland aus?

Die Studie hat auch genauer untersucht, wie wir in Deutschland snacken. Und suprise, auch wir sind ziemlich "snacksuell". Vor allem die jüngeren. Die Generation Y und Z greift durchschnittlich zu etwas mehr als zwei Snacks am Tag, während die Baby-Boomer nur auf etwa anderthalb Snacks kommen. Okay, Bommer!

Wenn man uns fragt, wie der Snack der Zukunft aussehen soll, haben wir auch ganz klare Vorstellungen: Chips, Schoki, Kekse und Co. sollen in Zukunft bitte nachhaltig produziert und verpackt werden. Das finden zumindest jeweils 30 bzw. 40 Prozent der Befragten in Deutschland. Greta wäre so stolz auf uns!

Also, hörst du, Industrie? Schluss mit dem Verpackungsirrsinn! Es muss wirklich nicht jeder Keks einzeln in Plastikfolie verpackt werden. Und statt Alubeschichteter Folie tut es bestimmt auch eine Papierverpackung. Angeblich will Mondelez, immerhin einer der größten Konzerne der Welt in Sachen Lebensmittelindustrie, in Zukunft seine Produkte nachhaltiger produzieren und auch verpacken.

Das hat der Konzern auch dringend nötig: Denn laut dem Netzwerk "Break Free From Plastic" zählt er gegenwärtig noch zu den größten Umweltsündern – hinter Coca-Cola, Nestle und PepsiCo. Aber Einsicht ist ja der erste Schritt zur Besserung.

Quelle: Noizz.de