Außerdem verrät er, wem er die deutsche Meisterschaft wünscht.

Wo immer Lukas Podolski auftaucht, ist gute Laune angesagt. Ein Späßchen hier, ein Interview dort, ein paar Selfies mit Fans und Fotos auf dem roten Teppich - der ehemalige Nationalspieler zeigt sich auch bei seiner Stippvisite in Deutschland in Bestform.

„Wir verkaufen Döner online“, meint der 33 Jahre alte Fußball-Profi mit einem breiten Grinsen auf die Frage nach dem Sinn seiner am Sonntag in Gummersbach für vier Jahre besiegelten Geschäftsbeziehung mit dem japanischen Internet-Dienstleister Rakuten, der in Konkurrenz zu den Giganten Amazon und eBay steht.

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Auch zur sogenannten Gold-Steak-Affäre des Bayern-Profis Franck Ribery hat Poldi eine dezidierte Meinung. Er findet das Ganze „nicht so dramatisch“ nach dem Motto: „Soll jeder sein Leben so leben, wie er es für richtig hält.“

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Die Reaktionen im Netz und die der Medien hält er für übertrieben. „Das ist in Deutschland extrem. Wenn ich als Lukas Podolski jetzt einen Döner esse, sagen sie: Boah, was für ein geiler Typ! Und wenn ich mir am nächsten Tag ein goldenes Steak reinhaue, heißt es: Was ist das denn für ein Arsch...

Gleichwohl billigt er die beleidigenden Reaktionen seines ehemaligen Mitspielers in den sozialen Netzwerken nicht. „Im Nachhinein weiß er auch, dass er da vielleicht zu früh oder zu schnell reagiert hat.“

Und wer wird dieses Jahr deutscher Meister?

„Dortmund oder Bayern, einer von beiden“, meint er verschmitzt. Und drückt nicht seinem Ex-Club die Daumen: „Ich hoffe Dortmund, weil mein Sohn BVB-Fan ist. Es wäre auch gut für die Bundesliga, wenn mal ein anderer als Bayern Meister würde. Aber sie werden jagen, gar keine Frage. Ist ja immer besser, wenn man von hinten kommt ...“

[Text: dpa / Ulli Brünger]

Quelle: Noizz.de