Nein, die Poké Bowls haben nichts mit Pikachu, Pumeluff und Shiggy zu tun.

Poke ist Hawaiianisch und bedeutet so viel wie „in kleine Stücke schneiden“. Die Salat-Kreationen werden auf Hawaii schon seit den Siebzigern gegessen - es gab sie also schon lange vor Pokémon.

Poké Bowls werden nach dem Frozen-Yogurt-Prinzip zubereitet: Auf die Reisbasis kann man sich verschiedene Toppings aus Fisch, Soja, Zwiebeln und Früchten auftun, das Ganze wird dann mit einer Soße abgerundet.

Seit Mai gibt es auch in Berlin das erste Poké Restaurant: Maloa. Betreiber Daniel Brandes war nach dem Abi für ein halbes Jahr zum Reisen auf Hawaii und hat dort fast jeden Tag Poké gegessen: „Ich habe Hawaii vermisst und wollte mit Maloa ein Stück Hawaii nach Berlin holen“, sagt Brandes.

Blogger lieben die Poké Bowl - vor allem weil der bunte Salat gut auf Insta-Fotos aussieht: Im Maloa trifft man Designerin Marina Hoermanseder, Lisa Banholzer und Tanja Trutschnig von Blogger Bazaar oder Influencer Jack Strify.

Der Salat ist nicht nur fotogen, sondern sei auch gesundes Fastfood, sagt Inhaber Brandes. Er spricht sogar von der „New Wave des Clean Eatings“. Tatsächlich kann man mit frischem Salat, Mango, Gurken, Lachs und co. nicht viel falsch machen.

NOIZZ findet:

Schmeckt gut, vor allem wenn du mal was aufregenderes als Sushi probieren willst - oder wenn du was gutes für deinen Insta-Account tun willst.

Quelle: Noizz.de