... das erste Krustentier war drei Wochen superentspannt.

Ein Restaurant in den USA will eine Methode gefunden haben, um Hummern den Tod im brodelnden Kochtopf zu erleichtert. Sie sind schlichtweg high.

Im Normalfall werden Hummer lebendig ins kochende Wasser getaucht. Gibt man den Kopf zuerst hinein, stirbt das Krustentier – im Idealfall – sofort und muss so wenig wie möglich leiden. Trotzdem: keine besonders humane Methode ein Lebewesen dahinscheiden zu lassen.

Die Vorgehensweise, die schon länger in der Kritik steht, hat nun auch eine Köchin aus den USA überdacht. In ihrem Restaurant „Charlotte’s Legendary Lobster Pound“ zaubert Charlotte Gill schon seit sieben Jahren gerichte auf die Teller ihrer Gäste. Eines hat sie dabei aber immer gestört: “Ich kann hier so außergewöhnliche Dinge machen, aber nun einmal auf Kosten dieser kleinen Kreaturen.“ Im Interview mit der Zeitung „Mount Desert“ erklärt sie weiter, sie sei der Meinung, dass, wenn man einem Tier das Leben nimmt, dann soll es so human wie möglich geschehen.

Der erste Hummer war 3 Wochen superentspannt

Sie habe das Verfahren zunächst an einem Hummer getestet. Sein Name: Roscoe. Sie legte den Hummer-Mann in eine Box mit etwas Wasser. Dann pustete sie Marihuana-Rauch hinein. Angeblich sei der Hummer so entspannt gewesen, dass er seine Artgenossen ganze drei Wochen lang nicht mit seinen Scheren bekämpfte.

Weil Roscoe so gut auf den Gras-Rauch reagierte, befindet sich in Charlottes Küche jetzt ein extra Bereich, in dem sie die Krustentiere vor dem Kochen mit Marihuana beruhigt. Natürlich legal: Sie besitzt eine Lizenz für den Anbau von medizinischem Marihuana.

Bisher ist es allerdings dem Gast überlassen, auf welche Art der Hummer getötet werden soll. Charlotte hofft aber, im kommenden Jahr alle ihre verkochen Krustentiere, mit Weed in den Kochtopf zu schicken.

In Neuseeland, der italienischen Stadt Reggio Emilia und der Schweiz ist die gängige Methode, Hummer zu kochen, bereits verboten.

Quelle: Noizz.de