Der Held kommt aus Bayern und ist Triathlet ...

Ein sportlicher Typ beugt sich über das All-you-can-eat-Buffet eines asiatischen Restaurants. Er greift nach einem weißen Plastik-Tellerchen, auf dem ihm ein orangefarbenes Lachs-Nigiri entgegen glüht. „Er hat’s sich NOCH EINS genommen – noch eins!“, flüstert eine untersetzte Dame ihrer Küchenhilfe zu und starrt dem Buffet-Besucher entrüstet nach – an seinem Platz stehen bereits 95 leere Teller. Sie hat nachgezählt.

So oder so ähnlich dürfte es sich kürzlich im bayerischen Ergolding abgespielt haben. Der Triathlet Jaroslav Bobrowski verspeiste in einem Asia-Restaurant so viel Sushi, dass er Hausverbot bekam.

„Als ich bezahlen wollte, hat derjenige, der uns bedient hat, einfach auf das Trinkgeld verzichtet“, erklärte der 30-Jährige gegenüber dem Bayerischen Rundfunk. Er habe dann nachgefragt, warum er das macht. Die Antwort des Kellners offenbart, wie unbeliebt sich der Athlet in dem Restaurant gemacht hatte: „Er hat mir dann mitgeteilt, dass er mich sowieso nicht mehr reinlassen könne, weil die Chefin mit mir keinen Gewinn macht.“ Ups.

Warum so viel Sushi auf einmal?

Nein, keine Wette. Bobrowskis immenser Sushi-Verzehr ist seiner aktuellen Ernährungsweise geschuldet. Er isst 20 Stunden am Tag nichts. Dafür haut er die restlichen vier Stunden so richtig in die Teller. Er ist dann so viel, bis er satt ist. Nach einer 20-stündigen Fastenkur entspricht das anscheinend um die 100 Sushi-Portionen.

Quelle: Noizz.de