Typ gönnt sich rohes, blutiges Fleisch auf veganem Festival

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Konfrontationskurs des Todes.

Es gibt Leute, die besprechen ihre Einstellung gerne bei einer Tasse Tee. Es gibt aber auch Menschen, die dazu neigen, ihre Meinung minimal drastischer auszudrücken. So dieser Herr in Amsterdam. Fest steht: Der Unbekannte hat nichts für den veganen Lebensstil übrig und kein Problem damit zur absoluten Persona non grata eines Events zu werden.

Durchtrainiert, optimal gebräunt und mit professionellem Schlafzimmer Blick ausgestattet, steht er unter bewölktem Himmel und knabbert an einem Stück Rindfleisch. Soweit, so unspannend.

Dann fällt auf, dass es sich bei seinem Snack um ein abnormal großes Stück Fleisch handelt. Blutrot und roh. Es schmecke ihm köstlich, gibt er in die Kamera zu Protokoll. Die Vollendung der Kuriosität: Der Mann mit blondem Pferdeschwanz steht inmitten einer Veranstaltung, auf der sich vorwiegend vegan-interessierte Besucher aufhalten – dem Amsterdamer Vegan Food Festival 2018!

Für den Fall, dass jemand beim Anblick seiner Aktion noch nicht verstanden hat, dass er nichts von den Überzeugungen der Veranstalter hält, prangt auf seinem XS-Muskelshirt der bescheidene Satz „Werde vegan und sterbe.“

Augenzeugen berichteten gegenüber dem „Independent“, die mitgebrachte Mahlzeit habe den Boden mit Blut voll getropft. Und auch der Veranstalter zeigte sich wenig begeistert: „Es war schockierend, weil er in einer Pfütze aus Blut und Fett stand.“

Das YouTube-Video zeigt, wie der engagierte Protestler immer wieder minimal-genüsslich von der ungekochten Fleischscheibe abbeißt und – natürlich – ordentlich Aufmerksamkeit generiert.

Warum dieser bizarre Fleisch-Showdown?

Es ruiniere die Gesundheit: „Ich war vegan und bin fast gestorben. Sie machen alle krank.“ Weitere Details seines fleischfreien Horrortrips sind nicht bekannt.

Die herbeigerufene Polizei konnte dem Rohköstler übrigens nicht wirklich zurechtweisen. Schließlich ist es nicht illegal, einen Riesen-Happen Fleisch auf offener Straße zu verzerren.

Quelle: Noizz.de

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