Der Boykott von Charlotte Roche zeigt Wirkung.

Die Smoothie-Marke True Fruits steht immer wieder wegen fragwürdiger Werbeplakate- und Slogans in der Kritik. Sprüche wie "Oralverzehr – Schneller kommst Du nicht zum Samengenuss" oder "Unser Quotenschwarzer“ sorgen dafür, dass Influencerin Madeleine Alizadeh (@dariadaria) und auch Moderatorin und Podcasterin Charlotte Roche zum Boykott des Getränkeherstellers aufrufen. Petitionen und Ablehnungen von Stars zeigen erste Wirkungen: Es gibt immer mehr Unternehmen, die True Fruits aus ihrem Sortiment verbannen wollen. Auch Globus, ein Tochterunternehmen des Supermarktunternehmens Migros, äußert sich kritisch.

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"Wir verurteilen jegliche Form von Rassismus und Sexismus scharf. Diese Marketingkampagne ist für uns inakzeptabel", sagt Globus-Kommunikationsleiterin Marcela Palek gegenüber dem "Blick". Nach Informationen der Schweizer Tageszeitung scheint es, dass Globus True Fruits zukünftig nicht mehr verkaufen wird. Auch Patrick Forster, Geschäftsführer des Lebensmittelhändlers Forster Gruppe, meint, dass "es ihm lieber wäre, die Marke aus dem Sortiment zu nehmen." In Deutschland wurde bereits 2017 ein True-Fruits-Smoothie aus den Regalen verbannt: Rewe war der Aufdruck "Vagina" auf dem Vanille-Drink wohl zu obszön und verbannte den Smoothie aus dem Sortiment.

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Eine Marke funktioniert dann, wenn man über sie spricht. Somit gilt für die Smoothie-Macher: Job erfüllt. Sie haben nur ein Problem, wenn sie nicht mehr in den Supermarktregalen stehen und verkauft werden können. 

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Quelle: Noizz.de