Nur weil etwas „Gluten-frei“ ist, muss es nicht gesund sein.

Acai Bowls

Die Acai Beeren, das beliebte „Superfood“. Sie sollen schlank machen und jung halten. Die Beeren selbst sind in der Tat gesund, auch wenn ihre „Super-Wirkung“ etwas übertrieben wird. In vielen Läden bekommt man die Beeren mittlerweile in Bowls, zusammen mit Früchten, Joghurt und Müsli – aber diese Bowls sind mit der Kombination eine wahre Bombe an Zucker.

Sie lassen den Blutzucker- und Insulinspiegel in die Höhe steigen und ihn ein paar Stunden später drastisch abfallen – was dann wiederum zu Heißhunger führt.

Gemüsechips

Gesünder als Kartoffelchips? Ein Mythos. Auch wenn Zutaten wie Pastinake, Süßkartoffel oder Rote Bete gesund klingen: Gemüsechips haben genauso viele Kalorien wie andere Chips, stecken dazu voller Zucker, Salz und Fett – und dem krebserregenden Röststoff Acrylamid. Die meisten Vitamine ihres Ausgangsgemüses werden durch die Weiterverarbeitung zudem zerstört.

Müsliriegel

Sie bestehen oft hauptsächlich aus Zucker, Sirup und gesüßtem Müsli, manche stecken dazu noch voller Samen, Nüssen und getrockneter Früchte, die den Fettgehalt erhöhen.

Aber immerhin: Da ein Riegel meist nur etwa 25-40 Gramm groß ist, nimmt man mit einer Portion – wenn man es denn dabei belässt – nicht so viel Zucker auf wie beispielsweise mit einem Joghurt oder Pudding. Was uns zum nächsten Punkt bringt ...

Joghurt

Erfrischendes Dessert, fruchtig und vermeintlich viel gesünder als süße Nachspeisen wie Mousse au Chocolat, Pudding oder Cheesecake. Aber denkste. Fruchtjoghurt hat in etwa genauso viel Zucker wie die anderen genannten süßen Sünden.

Joghurte zwar zumindest fettarm, doch obacht: Ein 200g-Becher Joghurt deckt den Tagesbedarf an Zucker bei einem Erwachsenen um etwa die Hälfte. Wenn man also schon zum Joghurt greift, dann sollte man es bei einem kleinen Becher von etwa 100 Gramm belassen.

Fitnessdrinks

Oft findet man sie in Fitnessstudios, wo sie einem als Energielieferant angepriesen werden. Doch wenn man nicht gerade ausgiebiges Ausdauertraining betreibt oder mehr als 25 Grad herrschen, ist das gute alte, pure Wasser ein viel sinnvolleres Getränk. Die Sportsdrinks enthalten nämlich auch wieder sehr viel Zucker, hinzu kommen künstliche Aromen und Farbstoffe.

Essen mit dem Siegel „Gluten-Frei“

Einer der größten Gesundheitstrends der vergangenen Jahre ist der Verzicht auf Gluten, den Weizenkleber in viele Getreideprodukten wie Brot oder Nudeln.

Manchen Leuten – nämlich jene, die tatsächlich unter Gluten-Unverträglichkeit, also Zöliakie leiden – geht es dadurch tatsächlich besser. Auch manche Leistungssportler wie Mesut Özil oder Yann Sommer schwören auf Gluten-freie Ernährung. Aber für die allermeisten Menschen bringt der Verzicht kaum etwas.

Glutenfreie Nahrungsmittel sind ein Milliardengeschäft. Aber steigt man auf extra „gluten-freie“ Produkte um, erwischt man viele künstliche Inhaltsstoffe und – mal wieder – Zucker.

Wraps

Die angeblich gesunde Alternative zum Burger. Aber von den paar Salatblättern abgesehen stimmt das nicht. Die Tortillas sind ausgerollt ziemlich groß und haben damit weitaus mehr Kohlenhydrate und Kalorien als ein normales Sandwich. Auch stecken in den Wraps oft mehr Zusatzstoffe als in vergleichbaren Gerichten.

Veggie-Wurst

Die vegetarische Alternative zu Burger Pattys aus Fleisch oder Wurst besteht vor allem aus Soja und Weizen. Da das in seinem Grundzustand ziemlich fad schmeckt, müssen viele zusätzliche Geschmacksträger her. Neben künstlichen Aromen werden hierfür gerne Zucker und Salz genutzt, oft auch Palmfett.

Quelle: Insider