Endlich!

Auch die Supermärkte sehen es langsam ein: Plastikverpackungen gehören abgeschafft. Sie schaden der Umwelt und sind, wie zum Beispiel in diesem Fall hier, oft einfach überflüssig.

Rewe schaffte schon die Plastiktüte ab – an der Kasse bekommst du dort seit Juni 2016 nur Baumwoll- und recycelbare Taschen oder Papiertüten.

Jetzt geht die Supermarktkette noch einen Schritt weiter: Und verzichtet auch auf „Knotenbeutel“, die kleinen transparenten Tütchen für Obst und Gemüse.

Das Ganze soll erst mal nur für sieben Wochen ausprobiert werden. Das Unternehmen testet dabei zwei verschiedene Ansätze.

Nummer eins: In 100 Rewe-Märkten gibt es jetzt spezielle Mehrweg-Frischenetze, Preis für zwei Stück: 1,49 Euro. Die kannst du einmal kaufen und dann immer wieder zum Obst- und Gemüseeinkauf mitbringen.

In 19 weiteren Filialen wird an die Vernunft der Kunden appelliert – „denn so manches Obst hat von Natur aus eine robuste ,Schutzhülle‘“, heißt es in der Rewe-Pressemitteilung.

Doch was genau blüht uns Kunden da? Wir haben bei Rewe nachgefragt und erfahren: Es wird Aufsteller in den Läden geben, die Einkäufer dazu bringen sollen, darüber nachzudenken, ob sie wirklich eine Plastiktüte fürs Obst und Gemüse brauchen. So sehen sie aus:

Übrigens: Es ist bei Rewe auch erlaubt, deine eigenen Behälter für Obst und Gemüse mitzubringen. Du kannst also ohne Probleme deine Äpfel, Avocados und Orangen eintuppern und so zur Kasse transportieren.

Das Knotenbeutel-Experiment ist jedenfalls eine super Aktion, findet NOIZZ. Wir hoffen, dass es nicht bloß bei einem 7-Wochen-Test bleibt – und dass mehr Supermärkte wie Aldi, Lidl oder Edeka nachziehen.

Quelle: Noizz.de