Der "Phantom"-Frappuccino ist vegan.

14:00 Uhr, Berlin Mitte. Wir stehen in der Starbucks-Filiale unseres Vertrauens und wollen den neuen "Phantom"-Frappuccino bestellen. Der vegane Halloween-Frap ist seit einigen Tagen auf dem Markt und einer der wenigen Special-Drinks der Kette aus Seattle, die es nach Deutschland geschafft haben.

Vor Ort sehen wir kein Schild, das das saisonale Getränk bewirbt, also fragen wir erstmal nach, ob es das Teil überhaupt gibt. Ja, gibt es! Die Mitarbeiter sind trotzdem heillos überfordert. "Sorry, dass das so lange dauert. Wir haben gedacht: 'Scheiße jetzt bestellt den echt einer'", wirft uns ein Barista mit belustigtem Grinsen über den Tresen zu. (100 Sympathiepunkte für die Ehrlichkeit) Unser Blick schwenkt zurück auf einen anderen Mitarbeiter, den wir bereits um die zehn Minuten lang dabei beobachten, wie er damit zubringt, den "Phantom"-Frappuccino zuzubereiten.

Expectations:

Reality:

Der "Phantom Frappuccino" von Starbucks

Gut, zehn Minuten später sitzen wir in unserem Büro und wagen uns an das Getränk, dass mit Aktivkohle komplett Schwarz gefärbt ist und nach Ananas, Mango und Kokos schmecken soll. Appetitlich sieht das Ganze nicht aus, das ist aber bei einem Halloween-Drink wohl genau der Punkt. NOIZZ-Autor Till ist ziemlich schnell überzeugt: "Boah ist der lecker. Wieso ist der so lecker?" Juliane ist dagegen eher skeptisch: "Das schmeckt wie 'ne Mischung aus 'nem Mango-Lassi und einem Gummibärchen."

Tatsächlich wirkt das Getränk, als wäre es eher an das jüngere Publikum gerichtet. Es ist nämlich kein Kaffee drin, schmeckt dafür ziemlich süß nach Kokos und Mango und dank des Sirup- aka Schleim-Toppings nach Limette. Ob es die 6,29 Euro, die man dafür auf den Tisch legen muss, wert ist? Das muss wohl jeder Starbucks-Jünger selbst entscheiden.

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Quelle: Noizz.de