Wässrig-dünne Soße, gräuliches Fleisch und ein mickriger Knödel.

So einen Schweinebraten, wie ihn ein Wiesn-Besucher dieses Jahr serviert bekommen hat, erwartet man in einer schlechten Kantine. Aber nicht im Löwenbräu-Zelt auf dem Oktoberfest in München, wo man mal eben knapp 20 Euro für die Speise hinblättert!

Klar, die Preise auf dem bayerischen Volksfest sind bekanntermaßen völlig überzogen: 4 cl Schnaps für 8,50 Euro, 12,80 Euro für ein paar Käsewürfel und 1,20 Euro für eine (!) Scheibe Bauernbrot als Beilage.

Erstmals kostet in diesem Jahr auch die Maß Bier über elf Euro. Selbst hart gesottene und gut betuchte Wiesn-Fanatiker waren wütend über die Abzocke – aber sparten sich Kommentare und spülten ihren Ärger lieber mit einer Maß Bier runter.

Und: Wem's schmeckt, der blättert eben bei gegebenem Anlass auch gerne mal mehr hin. So wie Thomas Knieper, der sich im Löwenbräu-Zelt einen „Bayerischen Schweinsbraten mit Krusterl und Kartoffelknödel“ schmecken lassen wollte.

Leider verging ihm bei diesem Anblick der Appetit:

Unter dem Hashtag #weilmanesverlangen kann teilte Knieper das Foto des wenig schmackhaften Schweinebratens auf „Twitter“.

Gefundenes Fressen für alle anderen enttäuschten Wiesn-Hungrigen:

Quelle: Noizz.de