Nur jeder zehnte hasst Koriander. WHY?!

Wäre Koriander ein Pizza-Belag, er wäre die Ananas auf der Pizza. Entweder man verabscheut ihn vom tiefstem Herzen – oder man liebt ihn. Zugegeben: Die Kräuterpflanze macht als Heilkraut eine hübsche Figur, aber als Gewürz im Essen? Verboten, Koriander gehört verboten! Der seifige, bittere Geschmack ist einfach nur: Pfui! Wer jetzt eifrig nickt, gehört aber zu der Minderheit, denn nach einer Studie von " 23andMe" mögen gerade mal nur 26 Prozent der Menschen mit europäischer Abstammung das Kraut nicht. Hä, wie kann das sein? Genetik! Es gibt einen wissenschaftlichen Grund, warum manche Menschen Koriander hassen.

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Laut "The Telegraph" sind schätzungsweise 10 Prozent der Bevölkerung von dem Gen betroffen, das einen unangenehmen Koriandergeschmack verursacht. Während die einen Koriander als "fruchtig" und "frisch" beschreiben, finden andere den Geschmack "seifig" und "scharf". Das wir den Geschmack unterschiedlich wahrnehmen liegt an dem Rezeptor namens "OR6A2", eine Zeile in unserem Gen, die Sinneswahrnehmungen auslöst. Je nach Gen können sich die Substanzen in der Pflanze stärker an die Rezeptoren binden und unterschiedliche Geschmackswahrnehmungen verursachen. Auch Geruchsrezeptoren können dafür sorgen, dass manche Menschen im Vorhinein Koriander ablehnen – das ist meistens bei Frauen und Menschen europäischer Abstammung der Fall.

Koriander und Ananas auf Pizza ist trotzdem verboten – Gen hin oder her! Das ist ein ungeschriebenes Pizzabelaggesetz.

lcw

Quelle: Noizz.de