McDonald's soll von dem gleichen Schlachthof beliefert worden sein.

Die deutschen Filialen von „Ikea“ nehmen das Hotdog-Würstchen des Lieferanten „Goldschmaus“ aus dem Sortiment. Die Würstchen sollen einen geringen Teil Rindfleisch enthalten. Das Problem: Die schwedische Möbelhauskette könne nicht ausschließen, dass das Rindfleisch aus einem wegen Tierquälerei geschlossenem Schlachthof in Oldenburg bezogen wurde. Als Vorsichtsmaßnahme wurden die verdächtigen Produkte aus dem Sortiment genommen.

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Das ARD-Magazin „Fakt“ hatte zuerst über den Fall berichtet. Ikea erklärte am Dienstag, dass es als umweltbewusstes Unternehmen hohe Ansprüche an die Produktion der verwendeten Rohstoffe habe. „Wir bei Ikea sind davon überzeugt, dass Tiere in unserer Lieferkette ein Recht auf ein artgerechtes Leben haben.“ Das Unternehmen sei „sehr enttäuscht“ über die Arbeit der in einem Video gezeigten Veterinäre, die ihrem Auftrag offensichtlich nicht gerecht geworden seien.

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Auch der Fast-Food Konzern McDonald's bestätigte dem Magazin „Fakt“, von dem Schlachthof in Oldenburg beliefert worden zu sein. Das Geschäftsverhältnis bestehe jedoch seit 2017 nicht mehr. Auf dem Schlachthof wurden nach eigenen Angaben jährlich 90.000 Rinder geschlachtet, wie „Fakt“ berichtete.

[Text: Zusammen mit AFP]

Quelle: Noizz.de