Und es werden immer mehr!

Trends aus den USA gelangen irgendwann auch nach Deutschland. Das passiert gerade auch mit amerikanischen Fast-Food-Ketten. Vor allem in Frankfurt tümmelt sich schon der ein oder andere US-Schnellimbiss. NOIZZ hat nachgeschaut: Diese Fast-Food-Ketten aus den USA gibt es bereits in Deutschland:

1. Five Guys

Demnächst eröffnet ein „Five Guys"-Restaurant in Frankfurt am Main (NOIZZ berichtete). Am Mittwoch kam raus, dass es auch in Essen einen Laden dieser Kette geben wird.

Barack Obamas Lieblings-Burgerladen kommt somit nach Deutschland. Und es sollen weitere Geschäfte folgen. „Five Guys“ gilt in den USA als die beliebteste Burgerkette unter jungen Leuten.

Der Grund: Statt tiefgefrorener Buletten – wie etwa bei Mc Donald's und Burger King – wird frisches Hackfleisch verwendet. Außerdem können die Kunden selbst bestimmen, welche Toppings und Saucen auf ihr Brötchen kommen.

2. Taco Bell

Die Suche nach der beliebten US-Kette „Taco Bell“ gestaltet sich schwierig. Offiziell gibt es mehr als 6.100 Filialen weltweit – aber keine in Deutschland. Eigentlich. Denn wer genau hinsieht, entdeckt doch noch vier Restaurants.

Die befinden sich in den US-Kasernen in Wiesbaden, Mannheim, Spangdahlem und Ramstein-Miesenbach. Ob man dort hineingelangt, um einen Taco zu bekommen, ist fraglich. Im Netz kursieren beide Varianten: einmal sind „Taco Bell“-Fans auf die US-Base gekommen, andere wiederum wurden abgewiesen.

3. Wendy's

Eine der beliebtesten Burger-Ketten aus den USA ist „Wendy’s“ – und mit 6.700 Restaurants in 27 Ländern auch eine der größten. Was viele nicht wissen: das Restaurant gab's auch mal in Deutschland.

Schon in den 80ern drangWendy's“ auf den deutschen Markt. Der Schnellimbiss ließ sich, ähnlich wie Taco Bell, hauptsächlich in von Amerikanern bewohnten Gebieten und Touristenregionen nieder: im Großraum Frankfurt am Main, Köln, Heidelberg, Mannheim und Bayern.

Für „Wendy's“ gab es allerdings kein Happy End: Das Restaurant zog sich vollständig vom dem deutschen Markt zurück.

4. Hardee's

Die Geschichte vonHardee’s“ ist noch verrückter.

Laut der ZEIT wurden in Deutschland drei Restaurants eröffnet. Mittlerweile soll sich die Kette aber wieder komplett aus Deutschland zurückgezogen haben. In Frankfurt gibt's zwar die Burger-Kette „Hervey's“ – die hat mit der US-Kette aber nichts zu tun.

Verwechslungsgefahr auch in Heidelberg: Dort soll es ebenfalls ein „Hardee’s“ gegeben haben. Doch auch hier handelte es sich nur um eine Hommage an das US-Original. Die Burgerbude musste sich später in „Mandy's“ umbenennen.

5. Chipotle Mexican Grill

Eine weitere beliebte amerikanische Fast-Food-Kette ist der „Chipotle Mexican Grill“.

Das  Burrito- und Tacorestaurant kommt ursprünglich aus Colorado und hat weltweit knapp 2.300 Filialen. 1993 gegründet, wurden bis 2005 92 Prozent des Unternehmens an McDonald's verkauft, später allerdings ganzheitlich abgestoßen.

Der einzige „Chipotle Mexican Grill“ Deutschlands steht seit 2013 in Frankfurt. Darüber hinaus gibt's noch sechs Filialen in London und eine in Paris.

6. Chick-fil-A

Die Fast Food-Kette „Chick-fil-A“, ausgesprochen „Chick filet“, war auch mal in Frankfurt am Main.

Allerdings nur für drei Stunden. 2015 eröffnete das Schnellrestaurant für einen Tag in Lyon (Frankreich) und den folgenden Tag in FFM als Pop-up-Store. Das heißt: Von zwölf bis 15 Uhr gab es Hühnchenfilet, Sandwiches, Wraps und Salate.

Nur drei Stunden „Chick-fil-A"? Vielleicht ja ein Test für eine geplante Expansion außerhalb von Amerika! Bislang werden circa 2.100 Filialen in den USA und eine am kanadischen Calgary Airport betrieben.

Bekannt ist „Chick-fil-A“ für die handpanierten Chickenfilets und frisch gepressten Limos. Leider haftet an der Marke auch ein homophobes Image. Angeblich unterstützt die Kette christlich-konservative, anti-homosexuelle Organisationen wie „Focus on the Family“.

Außerdem veranstalt „Chick-fil-A“ regelmäßig Events unter dem seltsamen Motto: Kühe müssen geschützt werden, esst stattdessen lieber Hühnchen.

Quelle: Noizz.de