Bei Foodguide gibt es Sushi statt Sex!

Die App funktioniert nach dem Tinder-Prinzip: Ein Swipe nach rechts befördert das Restaurant auf die Favoritenliste, mit dem Swipe nach links landet es im Papierkorb.

Mit jedem Swipe lernt der Algorithmus, was du magst, und zeigt dir mehr davon.

Veganer bekommen dann irgendwann auch kein Fleisch mehr angezeigt“, sagt Gründer Malte Steiert im Gespräch mit NOIZZ.

Steiert hat die App vor zwei Jahren gelauncht, mittlerweile umfasst sie weltweit mehr als 25.000 Restaurants in 20 Metropolen.

In Deutschland funktioniert die App in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln und München. International sind unter anderem Amsterdam, Lissabon, London, Paris und Rom dabei.

Gründer Malte Steiert (24) Foto: foodguide / foodguide

„Klar, ich bin ein Foodie. Im Urlaub fand ich es früher schon immer interessant, wie sich die Essenskulturen unterscheiden“, sagt Steiert über die Anfänge von Foodguide. Während seines Auslandssemesters in Bangkok habe ihn zum Beispiel die Begeisterungsfähigkeit der Thailänder für Essen beeindruckt.

Zuerst postete Steiert seine Restaurant-Tipps bei Instagram. Nach und nach habe er immer mehr Anfragen von Gastronomen bekommen, die auch auf seinen Insta-Blog wollten.

Inzwischen haben die Foodguide-Accounts zusammen mehr als eine halbe Million Follower. Im September 2015 folgte dann der Launch der Foodguide-App.

Bisher kann man über die App keine Dates vereinbaren. Geplant seien aber eine Chatfunktion und Verlinkungen. Außerdem sollen die Nuzer demnächst sehen, welche ihrer Freunde dieselben Restaurants geliket haben.

Quelle: Noizz.de