Ausgerechnet auf deinem Sushi-Teller könnten sich Würmer befinden, die du besser nicht zu dir nehmen solltest. Seit den 70er Jahren hat die Anzahl dieser Parasiten drastisch zugenommen. Doch mit einem einfachen Trick kannst du sie erkennen.

Als gebe es in Zeiten von Corona nicht schon genug Grund zur Gesundheitspanik, schlagen jetzt auch noch die Parasiten zu. Laut neuen Untersuchungen der University of Washington (UW) hat die Verbreitung des parasitären Wurms, bekannt als Anisakis oder "Heringswurm", seit Ende der 1970er Jahre dramatisch zugenommen.

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Die Würmer, die in Fischen und Meerestieren gedeihen, können auch auf Menschen übertragen werden, die rohe oder nicht ausreichend gekochte Meeresfrüchte essen.

Sushi: Sieht doch eigentlich so lecker aus...

"Diese Studie macht sich die Ergebnisse vieler vorangegangenen Studien zunutze, um ein globales Bild des Wandels über einen Zeitraum von fast vier Jahrzehnten zu zeigen", sagte die Co-Autorin der Studie, Chelsea Wood, in einer Erklärung.

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Die Assistenzprofessorin an der UW School of Aquatic and Fishery Sciences fuhr fort: "Das Ergebnis ist interessant, weil es zeigt, wie sich die Risiken für Menschen und Meeressäuger im Laufe der Zeit verändern."

283-fache Zunahme von Parasiten

Aus einer Sammlung von über 100 Arbeiten analysierten Wood und ihre Kolleg*innen die Daten, um eine durchschnittliche Anzahl von Würmern pro Fisch von verschiedenen Orten und in verschiedenen Jahren zu ermitteln. Die Ergebnisse, die im Magazin "Global Change Biology" veröffentlicht wurden, zeigen eine 283-fache Zunahme der Anisakis-Würmer zwischen 1978 und 2015. Oh Gott!

Das sind die Symptome

Nimmt ein Mensch die Anisakis-Würmer zu sich, können als Symptome Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auftreten – ähnlich wie bei einer Lebensmittelvergiftung. In den meisten Fällen verschwinden diese aber wieder Symptome schnell, da die Würmer innerhalb weniger Tage sterben. Verarbeiter*innen von Meeresfrüchten und Sushi-Köch*innen sind zum Glück gut darin geübt, die zwei Zentimeter langen Würmer zu erkennen und sie aus dem Fisch herauszuziehen – am besten, bevor sie auf unseren Tellern landen. Forscherin Wood ist selbst nach der Studie noch immer regelmäßig Sushi – empfiehlt aber, jedes Stück vorm Verzehr zu halbieren und darin nach Würmern zu suchen.

Das lassen wir uns nicht zweimal sagen!

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Quelle: Noizz.de