Mit so vielen Pizza-Liebhabern hatte Domino's Pizza nicht gerechnet.

Es ist an der Zeit etwas zuzugeben: Ich liebe Pizza bedingungslos. Vollendetes italienisches Meisterwerk. Am besten ist die klassisch neapolitanische Variante mit Mozzarella, Tomate und Basilikum.

Aber auch sonst ist alles gut mit dem Präfix „Pizza“: Pizza-Schneider, Pizza-Luftmatratze, Pizza-Ohrringe, Pizza-Parfüm, Pizza-American-Style, Pizza-Brett, Pizza-Stein ... Ich könnte endlos weitermachen.

Dementsprechend habe ich folgende Marketingaktion hart gefeiert: Pizza for life – vorausgesetzt, du lebst in Russland und lässt dir das Domino’s Logo als Tattoo stechen und postest deinen neusten Körperschmuck auf VK, also dem russischen Facebook. Klingt echt verlockend.

Und anscheinend geht die Pizza-Liebe vieler Russen genauso weit, wie meine, denn: Gesagt, getan, Dutzende von Russen rannten zum nächsten Tattoo-Meister und ließen sich auf der Körperstelle ihrer Wahl das Logo der Pizza-Lieferkette stechen. Und das, obwohl Domino’s die Frei-Pizza-Aktion sogar im Kleingedruckten beschränkte auf maximal 100 Frei-Haus-Pizzen im Jahr. Aber das ist ja was.

Eigentlich sollte die Aktion bis Oktober andauern. Allerdings ist so ein Logo-Tattoo für Russen ein großes Ding. Nach nur fünf Tagen beendete der Pizza-Lieferservice in Russland die Aktion. Der Grund: zu viele Teilnehmer. Mit so vielen Pizza-Liebhabern hatte die Marketingabteilung nicht gerechnet. Inzwischen warnt das Unternehmen auf VK davor, sich weiterhin das Logo tätowieren zu lassen.

Ein paar glückliche Nutzer, nämlich genau 350, konnten aber von dem Super-PR-Coup noch profitieren. Sie haben sich bereits ihr Zertifikat, das laut Unternehmen auch weiterhin seine Gültigkeit behalten wird, bereist erhalten.

Jetzt bin ich ein bisschen beeindruckt. Und futterneidisch. Ich bestell mir erstmal eine Pizza!

Quelle: Noizz.de