Das hat er einer ganz bestimmten Zutat zu verdanken.

Oben und unten ein Brötchen, in der Mitte das Salatblatt und daziwschen ein richtig gutes Stück Fleisch. So muss ein Burger aussehen. Oder? Ein Unternehmen aus den USA hat ein Sandwich geschaffen, das zwar genau so aussieht, aber rein vegetarisch ist. Der Clou des „Impossible Burgers”: Nicht einmal Experten schmecken den Unterschied. Jetzt serviert ihn sogar die Neuseeländische Fluggesellschaft Air New Zealand.

Doch wie kann das sein? Der Schlüssel zur Antwort liegt im Patty. Hier gibt es schon lange vegetarische Varianten, die das Rindfleisch durch Soja oder Weizeneiweiß ersetzen. Die schmecken zwar mitunter ganz gut, aber nicht wie das echte Fleisch. Nicht-Vegetarier sind da tendenziell eher abgeneigt.

Die Pflanzen-Alternative des „Impossible Burgers” besteht aber nicht aus Soja, sondern aus Kartoffeln und Kokosnussöl. Vor allem hat das spezielle Patty aber eine Geheimzutat: Eine spezielle Eisenverbindung, die normalerweise nur in echtem Fleisch vorkommt. Die Wissenschaftler müssen sie extra im Labor anrühren. Bis alles auch wirklich wie Fleisch geschmeckt hat, musste das Team monatelang testen.

Der Burger schmeckt so gut, dass die neuseeländische Fleischindustrie jetzt sogar um ihren Markt fürchtet. Nathan Guy vom neuseeländischen Agrarverband würde den Burger in Neuseeland am liebsten verbieten. „Es wäre besser, wenn wir unser eigenes Premiumfleisch essen würden”, schreibt er auf Twitter.

In Deutschland kann man den Burger noch nicht probieren. Bisher gibt es ihn, neben den Flügen von Air New Zealand, nur in den USA. Dort kostet er 18 Dollar, umgerechnet etwas mehr als 15 Euro. Für die Hersteller des „Impossible Burgers” hat er sich gleich doppelt gelohnt: Nach der Fluggesellschaft soll auch McDonald's schon ein Kaufangebot für das Rezept unterbreitet haben.

Quelle: Noizz.de