Nie wieder verschüttete Drinks!

Der „CocktailBot 4.0“ des Forschungszentrums Informatik (FZI) am Karlsruher Institut für Technologie mixt Gin Tonics am laufenden Band.

Statt ewig an der Bar auf den Barkeeper zu warten, kannst du beim „CocktailBot 4.0“ deine Bestellung via Tablet abgeben. Im Menü kannst du dir deinen eigenen Drink aus verschiedenen Zutaten zusammenstellen: Neben Gin Tonics mixt der Roboter auch Cuba Libre, Wodka-O und Whiskey Sour. Insgesamt 5 Roboterarme sorgen dafür, dass der Drink nach elf Sekunden mit dem gewünschten Mix aus Eiswürfeln, Alkohol und Softdrink vom Band läuft.

FZI-Entwickler Arne Rönnau und sein Team haben zehn Wochen an dem Projekt gearbeitet – allerdings nur zu Forschungszwecken. „Uns geht es nicht in erster Linie darum, Getränke-Roboter zu bauen, sondern zu zeigen, was mit dieser Technik möglich ist“, sagt Rönnau.

Grundsätzlich kann man den „CocktailBot 4.0“ auch mieten, allerdings nur im Dienste der Forschung. Für die nächste WG-Party eignet sich der Roboter auch allein schon aus praktischen gründen nicht: Die gesamte Vorrichtung ist etwa so groß wie eine Tischtennisplatte.

Fünf Roboterarme sorgen dafür, dass alle Zutaten im Glas landen Foto: FZI Forschungszentrum Informatik / Noizz.de

Der Cocktail-Bot ist bereits der dritte Party-Roboter des FZIs. Das Institut stellt jedes Jahr beim politischen Sommerfest der Berliner Vertretung des Landes Baden Württembergs ein neues Projekt vor. Im vergangenen Jahr haben die Forscher einen „BratWurst Bot“ gebaut, der auf Bestellung Würstchen zubereitet.

Im Jahr zuvor haben sie den Service-Roboter „HoLLie“ zur Sommerparty mitgebracht, der im Gegensatz zum „CocktailBot 4.0“ tatsächlich wie ein Barkeeper aussieht.

Quelle: Noizz.de