Endlich ein Ort, an dem wir trauern können.

Hmm, an dieser Stelle schweigen wir einfach mal darüber, wie viele Becher Eiscreme wir zwischen den Jahren verputzen werden. Ganz weit oben stehen auf jeden Fall bei vielen die Sorten des US-Eisherstellers „Ben & Jerry’s“. Während es in Deutschland gerade einmal um die 17 Sorten davon gibt, ist die Sortenvielfalt in der Heimat USA noch viel größer. Dort sind rund 53 Geschmacksrichtungen im Handel erhältlich – was ein Traum!

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Allerdings: Nicht jede Eissorte bleibt für immer in der Gefriertruhe. Das ein oder andere Geschmacksexperiment war dann vielleicht doch zu ausgefallen für den Massengeschmack. Diese dahingeschiedenen Sorten landen auf einem – Achtung, kein Witz – extra von „Ben & Jerry’s“ angelegten Sortenfriedhof.

Für alle Geschmacksrichtungen, die vom Markt genommen wurden oder gar nicht erst in die Produktion gegangen sind, gibt es im US-Werk in Waterbury, Vermont so einen Friedhof. Der hat alles, was ein normaler Friedhof auch hat: Grabsteine für jede „beerdigte“ Sorte, einen Eingangsbogen und so weiter. Mittlerweile gibt es auch einen zweiten Sortenfriedhof im Londoner Stadtteil Clapham Common. Der ist für die meisten von uns wohl etwas besser zu erreichen.

Für alle, die es nicht dahin schaffen: Es gibt das ganze sogar virtuell im Internet. Inklusive eines kurzen Abrisses über die Geschichte der jeweiligen Eiscreme. Der echte Eissortenfriedhof existiert seit 1997 und beheimatet inzwischen 35 Grabstätten. Wusstet ihr, dass es mal ein Süßkartoffel-Kuchen-Eis gab? Oder ein „Holy Cannoli“-Eis? Wie soll bitte sowas denn schmecken?!

Das Gute an diesem Ort ist ja, dass wir so endlich unseren eingestellten Lieblingssorten standesgemäß nachtrauern können. Natürlich ist das auch eine clevere Marketingstrategie von „Ben and Jerry’s“, aber immerhin eine sehr charmante.

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Übrigens: Eissorten können auch von den Toten auferstehen – zum Beispiel das „White Russian“.

Ist das jetzt ein Zombie-Eis?

Quelle: Noizz.de