„Amazon Fresh” soll mit der DHL sobald wie möglich starten.

Ganz neu ist die Idee ja nicht. Schon jetzt kann man über Amazon Prime Now in ausgewählten Städten frische Milchprodukte, Obst oder Gemüse kaufen. Das geht ganz einfach: Wie sonst bei Amazon packst du alles in den Warenkorb, bestellst, bezahlst und innerhalb von zwei Stunden kommt das per Fahrradkurier zu dir.

Und das klappt wirklich: Der Kasten Bier und die Zutaten für den Obstsalat waren eine Stunde und 45 Minuten später bei mir.

Bei Prime Now ist die Uhr schon im Logo: Zwei Stunden soll es maximal dauern.

Vor allem der Lieferweg. Denn mit der DHL-Lieferwagenflotte geht das Ganze nochmal zackiger und vor allem: überall in Deutschland. Davon profitieren insbesondere ländliche Gegenden. Solche landesweiten Lieferdienste gibt es bereits in den USA und Großbritannien.

In Seattle gibt es mit „Amazon Go” sogar eine Supermarkt-Filliale. Mit einer App kann man ganz einfach Sachen aus dem Regal nehmen und alles wird über das Kundenkonto abgerechnet.

Na ja, praktisch ist es schon: Du kannst in Ruhe deine Sachen zu Hause erledigen und bequem per App oder am Laptop deinen Wocheneinkauf machen. Um sich zu etablieren, bieten viele Lieferdienste auch saftige Rabatte an – mit Gutschein-Codes kann man noch mehr sparen. Es ist eine Art Einkaufen 2.0.

Aber vor allen für Leute, die krank oder älter sind und nicht aus dem Haus gehen oder schwer tragen können, bieten die Lieferdienste klare Vorteile und auch Entlastung.

Amazon ist nicht das erste Unternehmen, das auf die Idee kommt, den frischen Wocheneinkauf direkt an deine Haustür zu liefern. In anderen europäischen Ländern, wie Großbritannien oder Schweden, ist es schon längst gang und gäbe, seine Lebensmittel online zu bestellen und eine Stunde später nach Hause geliefert zu bekommen.

Auch in Deutschland gibt es bereits Supermarktketten, die einen Lebensmittel-Lieferdienst gestartet haben.

Die kleine Schwester von Amazon fresh, auch powered by DHL

Lustigerweise ist das der Lebensmittel-Liefersevice der Deutschen Post, zu der auch die DHL gehört. Ab 40 Euro gibt es eine kostenlose Lieferung, die Produkte sind online übersichtlich sortiert und wie im normalen Supermarkt gibt es wechselnde Angebote.

Sieht auch bei Rewe nicht viel anders aus

Hier hat der Kunde die Qual der Wahl. Bevor es mit dem Shoppen losgeht, müsst ihr euch entscheiden, ob ihr den Einkauf in einem Rewe-Supermarkt selber abholt, der Einkauf zu euch nach Hause geliefert wird oder ihr euch das auf den Parkplatz liefern lasst.

Versandkostenfrei wird es erst ab 120 Euro, es gibt die gleichen Angebote, wie in der jeweiligen Filiale, die am nächsten zu eurem Wohnort ist. Denn hier werden die Einkäufe von Rewe-Mitarbeitern eingesammelt.

Mehr Ratgeber-Magazin-Seite als Onlineshop bei Kaufland

Der Kaufland-Onlineshop sieht eher aus wie eine Ratgeber-Seite, aber ja, auch hier könnt ihr euren Wocheneinkauf frisch bestellen. Entweder bis vor eure Haustür oder abholbereit in einer Abholstation (so ähnlich, wie die von der Post, wo ihr Pakte abholen könnt).

Der Mindestbestellwert liegt bei 40 Euro, die Liefergebühren betragen zwischen 2,75 Euro und 4,75 Euro. Bei Getränkekästen kommen nochmal 1,50 Euro oben drauf. Das läppert sich.

Etwas puristisch bei Edeka – und der Topseller ist Milch

Was du hier bekommst, hängt ein bisschen von der Edeka-Genossenschaft in deiner Nähe ab. Vorteil aber: Es gibt keinen Mindestbestellwert, ab 70 Euro ist es aber erst versandkostenfrei. Auch hier ist der Onlineshop aufgeräumt und ganz einfach zu benutzen.

Wer faul oder viel unterwegs ist, für den ist das Online-Lebensmittel-Shopping echt praktisch. Und wer Prime-Kunde bei Amazon ist oder eh viel dort bestellt, findet es bestimmt noch praktischer, alles bei einer Adresse im Web zu bekommen. Zuverlässig ist Prime Now in Berlin jetzt auch schon. Also, wer neugierig ist: Give it a try!

Quelle: Noizz.de