Ein richtig nices Essen auf den Teller zu zaubern und dabei auch noch möglichst nachhaltig zu kochen, fällt dir schwer? Wir haben sechs Beispiele für dich, die dir zeigen, dass das alles gar nicht so schwer ist – und außerdem verdammt lecker.

Mittlerweile sollten wir alle begriffen haben, dass alles, was wir auf unseren Planeten finden, nicht unendlich ist: Das gilt für Erdöl, Gas, Lithium, aber eben auch für Wasser, Obst und Gemüse. Umso mehr Gedanken sollten wir uns da dementsprechend auch über unsere Mahlzeiten machen. Sich überwiegend vegetarisch beziehungsweise vegan zu ernähren, ist schon mal ein guter Anfang – aber auch dabei kann man ziemlich mies zur Umwelt sein. Etwa, wenn du jeden zweiten Tag genüsslich in den Avocado-Toast beißt.

>> Warum du dich für deinen Avocado-Konsum genauso schämen solltest, wie für ein Steak

Das nachhaltige Ernährung gar nicht so kompliziert sein muss und trotzdem richtig gut schmecken kann, beweisen genügend Foodies im Netz. Sie zeigen auch: Dass wir mit bewusster Ernährung quasi selber unser Future Food schaffen. Wir haben für dich die 6 coolsten aus dem deutschsprachigen Raum zusammengesucht, von denen du dich zum Nachkochen inspirieren lassen kannst.

1. "Zero Waste" mit Sophia Hoffmann

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Was gibt's? Bekannt wurde die gebürtige Münchnerin mit inzwischen eigenem Lokal in Berlin durch ihren Blog "Sophias vegane Welt", den sie 2011 startete – und das zeigt auch schon, wo die Reise hingeht. Bei Sophia bekommst du einfache, vegane Gerichte, die noch dazu so gut wie keinen Müll produzieren. Denn in den meisten Rezepten werden Strunk und Schale mit verwendet – und auf einmal entdeckt man völlig neue Möglichkeiten.

Genau das Richtige für: alle, die ihren Horizont erweitern wollen – und für die Kochen mehr als nur Nahrungsaufnahme ist, nämlich auch Lifestyle und Engagement. Vor allem auf Sophias Insta-Account bekommt du auch andere Einblicke, wie du nachhaltig leben kannst, abseits vom Kochen.

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2. Wirkliches Welt-Retteressen gibt es bei "Mehr als Grünzeug"

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Was gibt's? Auch Jenni Marr, die den Blog "Mehr als Grünzeug" gestartet hat, lebt vegan. In den Rezepten auf ihren Blog führt sie aber auch Neulinge ganz behutsam an das Thema ran, denn für sie ist jeder Schritt in Richtung fleischloser Ernährung wichtig. In ihrem Blog setzt sie sich zudem kritisch mit der Feel-Good- und Wellnessmentalität vieler anderer Food-Blogger-Kollegen auseinander.

Genau das Richtige für: alle, die glauben, dass alles, was grün ist, für sie gesund und gut ist. Ist es eben nicht automatisch. Und auch, wenn du mehr erfahren willst als nur ein Rezept-to-go, bist du bei Jenni richtig.

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3. Bei "Krautkopf" kommt nur Saisonales in die Küche

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Was gibt's? Susanna und Yannic lieben die Fotografie – und auch essen. Das Paar verbindet einfach beides und zeigt, wie man wirklich nach Saison kocht, backt, trinkt. Denn eigentlich ist das so ziemlich das Nachhaltigste, was man machen kann. Die meisten Rezepte sind vegetarisch, ein paar auch vegan. Seit einigen Jahren leben die beiden nicht mehr im hektischen Berlin, sondern in einem idyllischen Dorf in Mecklenburg. Seitdem besteht der Blog nicht mehr nur aus Rezepten, sondern auch aus Anekdoten vom Landleben.

Genau das Richtige für: alle, bei denen das Auge mitisst. Susanna und Yannic sind Fotografen, und das sieht man auch in der wunderschönen Bebilderung. Und wer wieder einmal die kulinarischen Möglichkeiten seiner eigenen Region entdecken will, ist mit saisonaler Küche besonders gut bedient.

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4. "Heavenlynnhealthy" macht Bock auf gesunde Ernährung

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Was gibt's? Lynns Motto ist "himmlisch gesundes Essen" – das besteht nach eigener Aussage zu circa 95 Prozent aus rein pflanzlichen Lebensmitteln. Fast alle Rezepte sind vegan und glutenfrei, alle ohne raffinierten Haushaltszucker. Trotzdem backt Lynn Knabberstangen, Kekse und schiebt Lasagne in den Ofen. Ihre Rezepte haben einen ernsten Hintergrund: Als Teenagerin hatte sie extrem hohen Bluthochdruck, den sie durch die Ernährung in den Griff bekommen hat. Sie sagt aber auch: Niemand solle zu einer Ernährungsweise belehrt werden.

Genau das Richtige für: dich, wenn du dich zwar gesund ernähren möchtest, aber trotzdem mal Bock auf Pizza und andere Munchies hast – denn auch das geht.

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5. Yummy: Vegane Smoothies, Herzhaftes, Snacks und Süßes von "The Rawberry"

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Was gibt's? Angefangen hat Marie als Food-Fotografin. Und weil es irgendwann eben zu verlockend ist, die Foodporns nur abzulichten, hat sie einfach ihren eigenen Blog gestartet. Entgegen des Namens ist nicht alles Rohkost und besteht auch nicht nur aus Beeren, ist aber vegan, zucker- und weizenfrei.

Genau das Richtige für: Foodies, die sich ausgewogen ernähren wollen und auch ein Faible für Waffeln, Kuchee und Co. haben.

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>> Cremiger Scheiß: Warum veganer Käse einfach nicht geil ist

6. Vor dem Müll gerettet: Essen aus dem Container gibt es bei "Pia Kraftfutter"

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Was gibt's? Jeden Tag werden in Deutschland Lebensmittel verschwendet, und auch in den Supermärkten landen Tonnen von Lebensmitteln nach Ladenschluss einfach im Mülleimer – weil ihr Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist oder aber der Kohl einfach nicht mehr so nice ausschaut. Das findet Pia scheiße und geht regelmäßig containern und kocht aus den geretteten Lebensmitteln vegane Leckereien.

Genau das Richtige für: alle, denen unser unüberlegter Massenkonsum auch zu weit geht und die gegen Verschwendung sind.

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>> Größere Ställe und keine Werbung für Billigfleisch: Ändert sich endlich etwas an der brutalen Massentierhaltung?

Quelle: Noizz.de