Totenkopfäffchen verprügelt bekifften Dude, der es klauen will

Genna-Luisa Thiele

Popkultur, Green Lifestyle, Psycho
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Totenkopfäffchen sehen süß aus, sind aber nicht ungefährlich Foto: Photo by Jared Rice on Unsplash

Ein gebrochenes Bein, zwei kaputte Zähne, ein verstauchter Knöchel …

Ein Zoo in Neuseeland, ein 23-Jähriger, der bekifft auf eine Idee kommt, die er, high, wie der Typ ist, sehr cool findet: Einbrechen in den Zoo und ein Totenkopfäffchen klauen. Für seine Freundin. Also Geschenk. Warum auch nicht. Sind ja süße Tierchen, sehen doch so kuschelig aus. Tja …

Hat der Typ zu viel Pippi Langstrumpf gesehen? So handzahm wie Herr Nilsson aus dem Trickfilm sind besagte Totenkopfäffchen in Wirklichkeit, und so auch im Gehege, jedenfalls nicht. Die Tiere verteidigen ihr Territorium – ohne Rücksicht.

Außerdem hat der junge Mann nicht mit der Gang gerechnet. Aber diese Affen sind Gruppentiere. Und wie bei jeder richtigen Gang, gibt's Prügel, wenn sich jemand mit dem Affen-Clan anlegen will.

Die Polizei jedenfalls dürfte auch ein bisschen schadenfroh gewesen sein: Denn der Dieb war schon vor diesem versuchten Totenaffenklau ein gesuchter Verbrecher und Raufbold – so gesehen haben die Tiere den Schuft gestellt!

Der 23-Jährige hatte laut dem „New Zealand Herald“ in den sieben Monaten davor schon eine beachtliche Straftakte aufgebaut: Der Mann soll betrunken in einem Kiosk randaliert haben, grundlos einen Mann attackiert haben, der in seinem Auto an einer Ampel gewartet hatte, außerdem hat der Täter einen Sicherheitsbeamten angegriffen und sogar einen Obdachlosen verletzt, der sich geweigert hatte, ihm Zigaretten zu geben.

Neben einer Lektion in Form von gebrochenen Gliedmaßen und kaputten Zähnen wurde John C., wie der Kriminelle heißt, auch zu zwei Jahren und sieben Monaten Gefängnis verdonnert.

Learning: Leg dich nicht mit einem Primaten an!

Quelle: Noizz.de

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