Es gibt immer weniger von ihnen – und sie werden immer kränker.

Sie gehören zu den vielleicht niedlichsten Tieren überhaupt und sind auch DAS Symboltier Australiens: Die Koalabären. Doch ihre Population schrumpft rasant.

Hat immer weniger Artgenossen: Koala Foto: Jan Woitas / dpa picture alliance

Heute gibt es insgesamt nur noch etwa 40 000 Koalas – 2012 waren es noch 100 000. „Geht es in diesem Tempo weiter, stirbt der Koala 2040 aus“, warnt der australische Naturschützer Ian Darbyshire.

Hauptgrund dafür ist der Verlust ihres Lebensraumes. „Das Habitat der Koalabären wird immer kleiner, weil die Städte um sie herum immer stärker wachsen“.

Koala im Wiener Zoo Foto: Sophie Mikhail / Noizz.de

Durch diese Veränderungen müssen Koalas zur Fortbewegung auch immer häufiger von ihren Bäumen herunterklettern und Straßen überqueren – was zu vielen Unfällen führt. Auch werden Koalas dadurch öfter von Hunden attackiert.

„Die Tiere sind immer weiter verteilt und voneinander getrennt. Das führt bei ihnen zu Stress, Krankheiten und Inzest. Immer mehr Koalas leiden unter Chlamydien, einige erblinden dadurch“, warnt Darbyshire.

Weitere Probleme für die Koalabären sind Waldbrände und der Klimawandel, der ihren Lebensraum ebenfalls durcheinander bringt. „Koalas haben eigentlich ein sehr abgestecktes Territorium. Man kann nicht einfach ein Männchen in das Gebiet eines anderen stecken“.

Quelle: Huffington Post Australia