Mücken verlieren bei der schrillen Musik die Lust auf Sex und Blut.

Wenn Menschen Liebe machen wollen, gibt es dafür passende Musik. "Sexual Healing“ von Marvin Gaye ist beispielsweise ein richtiger Stimmungsmacher. Doch nicht nur wir, auch Mücken stehen meistens eher auf ruhigen, grooven Sound beim Sex. Das haben jetzt thailändische Forscher herausgefunden. Nach ihrer Studie im Fachjournal "Acta Tropica" sollen Mücken bei Dubstep wohl die Lust auf Sex und Blut verlieren. Bedeutet: Sie stechen uns weniger.

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Die Forscher haben untersucht, inwiefern sich die Musik auf das Stechverhalten auswirkt und haben einen Käfig mit Goldhamster neben Mücken gestellt. Während der Song "Scary Monsters And Nice Sprites" von Skrillex gespielt wurde, blieben die Hamster verschont. Erst nach Ende des Tracks haben die Mücken angefangen, sich zu paaren und zu stechen. Der Grund: Laut Informationen von "gesund 24" wurde die ansteigende Lautstärke und die schrille Tonlage von den Insekten wohl als Störgeräusch wahrgenommen. Der Song ein besonders guter Mückenschutz zu sein.

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Skrillex ist ein US-amerikanischer DJ und Musikproduzent. Er macht Musik im Bereich Dubstep, Elektro und Trap. Bekannt geworden ist er unter anderem durch seinen Hit "Bangarang". Ein Song, der im Sommer vielleicht wieder die Charts erobert, weil er vor Mücken schützt. Also, Bye-Bye Auktan, Anti-Mückenstecker und Co.! Und selbst wenn ihr kein Dubstep hört: Dreht Skriillex trotzdem auf – den Goldhamstern zu Liebe. Denn die bleiben dann wenigstens von den blutsaugenden Plagegeistern verschont.

Quelle: Noizz.de